Tagebuch

© Kerstin Hertinger FREYJA copyright geschützte Texte - Abdruck oder anderweitige Verwendung nur nach schriftlicher Genehmigung, welche in der Regel allerdings gern erteilt wird. 
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Mein Tagebuch wird eingestellt an Beltane, was für ein tolles Datum. Irgendwie passend.

Montag, 04.05.2009

So, nun kann es losgehen, mein Tagebuch, hier soll sein ein Ort, zum Stöbern und Finden. Hier will ich schreiben und von euch lesen lassen, was mir einfällt, mir wichtig ist, Alltägliches und Philosophisches, Gesammeltes und Gefundenes, Nützliches und Schönes. Für Menschen, die mich kennen und solche, die mir nahe sind, genau so, wie solche, die Interesse haben, von einer Kreuther-Hagfrau , zu lesen.
Seid Willkommen.
Gerne lese ich auch von euch, von euren Reaktionen, Meinungen, Hinweisen. Bitte habt Verständnis, dass ich keinen offenen Blog für alle zugänglich machen kann, eure Mails, unter Kontakt, sind mir willkommen und ich versuche sie zu beantworten, so gut ich kann.

 

Leben ist nicht genug
sagte der Schmetterling
Sonnenschein, Freiheit
und eine kleine Blume
muss man haben
J.L.Jensen
(und frau sowieso)

K.H.Freyja

Heute viel gemacht und Pflanzen versorgt, nach dem Wochenendenmarkt sind sie schon gestresst, viel Sonne, wenig Wasser, eng im Hänger gestappelt geschlafen ohne Mondlicht, geträumt? Viele Menschen, auch unangenehme, viel Hände, gerieben, gefühlt, Nasen, gerochen, gedrückt, Münder, probiert, geschmeckt, gelacht und geprüft und Augen, die ganz genau hinsahen, ein winziger Tupfer im kleinen Blütenblatt, Farbenrausch und jede Art von GRÜN, alle Sinne, erstaunt, wahrgenommen, sich gefreut und gewundert auch einwenig.....ich glaube das tat den Pflanzen gut, sie geben so viel besser als wir Menschen..

 

 

 

Samstag, 16.05.2009

Ein Wochenende zuhause erfreut mich immer, erfreut auch meine Kinder. Habe mich heute mit meiner Kreativität auseinandergesetzt. Dass sie mit Selbstdisziplin und meiner Liebe zum Detail, auch mit Ordnung gefördert wurde, ist für mich nicht Neues, aber immer wieder erstaunlich.
Warum ich mit Jungfrau-Aszendent erst einpaar Jährchen brauchte, aus dem Chaos als Schaumgeborene hervorzusteigen, ist mir zwar kein Rätsel, doch diese kindliche Freude am schöpferischen Spiel, das mit konsequenten Willen verfolgt, die besten Früchte hervorzubringen vermag ist immer wieder wie eine neue Erfindung.
So feiere ich heute bei Liedern von den Singvoegeln, tolle, absolut inspirierende Musik lieber Bekannten, Kerzenschein und mit philosophischen Gedanken einen sehr entspannten Abend. Mein Dankgebet für die schönen Göttinnen und ihre Musen, deren Küsse heute nach Freiheit und Ge-lassen-heit schmeckten. voila.

Dienstag, 19.05.2009


Nicht nur mit Pflanzen leben wir, auch im Tierreich, obwohl schon oft dezimiert, ausgerottet, gezähmt, domestiziert, erkennen wir unterstützende Kräfte, unsere Verbündete, wenn wir wollen.
Bei mir leben viele Spinnen, ich mochte sie schon immer und bin meiner Mutter dankbar, dass sie mir keine Phobie anerzogen hat, wie sonst bei schicken Mädchen wohl üblich. Ich kenne Geschichten über den Schöpfungsmythos der Cherokee, in denen White Spiderwomen Gewebe spinnt und er-wirkt und er-schafft und auf ihrem Rücken die Sonne trägt. Die alten GriechInnen mit ihrer spinnenden Fabel, die germanische Frigg, unsere keltischen, weisen Frauen, Lebensfäden spinnen, überhaupt ist es eine gute Sache, das SPINNEN, mit Zauberqualität, eine Hagfrauenkunst. Ich finde es gut, einen eigenen Bio-JoJo zu haben.....immer , egal von welcher Stelle im Netz aus ins Zentrum zu kommen, es gibt dem eigenen Weg vielmehr Raum, zurück gehe ich nur notfalls und seitwärts gibts Umwege, im Spinnennetz ist alles ver-netzt, nicht mehr mental-linear-patriarchisch wertend.
Ich liebe auch ihre acht Beine, die Zahl der Unendlichkeit, so wie ihr Faden und sie erinnern mich an die Arme indischer Gottheiten und die Beschaffenheit ihres Fadens, das Material, die ganze Kunst des Spinnens, noch immer eines der großen wissenschaftlichen schwarzen Löcher....ausserdem haben sie ein gesundes Verhältnis zu ihren Samenspendern, wer oder was nicht mehr natürlich nötig ist, wird entsorgt, nein, war ein Scherz, nicht umsonst heisst es ja auch DIE Spinne......
Die Spinne webt die Netze der Lebensmatrix und gilt in der Tradition Neuseelands als Hüterin des Ostens und steht für Eleganz. Sie schafft Struktur in den Fäden des Lebens damit wir ausreichend Zeit haben den Zauber des eigenen Lebensliedes zu erkennen. Im Maori-Medizinrad steht sie also für den Neubeginn und der Möglichkeit alles loszulassen, was nicht unserer wahren Natur entspricht. In der Astrologie von Salamandra wird der Saturn symbolisch mit ihr dargestellt.

die große Mutter - Weberin der Netze - Eleganz -

Ich bin die Spinne.
Ich bin das Gleichgewicht, und webe das Licht.
Ich bin das wunderbare Netz des Lebens.
Ich bin der Geist, der Träume spinnt.
Ich bin Pungawerewere.
Ich spinne geduldig und entwerfe den Raum der erschaffen wird.
Ich gestalte meine eigene einzigartige Aufgabe und würdige damit den ältensten aller Träume.
Ich gestalte den Entwurf des Lebens.

(aus Weisheit der Vier Winde, Barry Brailsford / Kamasha )
..und auf meinem Rücken mein Lebensfeuer tragend, harre ich im Mittelpunkt meines Lebensnetzes meditierend, von wo aus ich überall hin spinne, wenn ich es will.....

Mittwoch, 20.05.2009

Heute beim Einkaufen fand ich auf einem Werbeschild für 5 l-Bierfässle oder/und Jumbopacks Flips/Chips/Krams"Für den Herrentag". Die befragte Verkäuferin konnte auch nicht viel dazu sagen, dass sie noch nie "Für den Damentag" schrieb, fielihr auch nicht weiter auf, sie sagte lediglich lakonisch: " Was denen da immer wieder einfällt"....
Mir fällt bei diesem Thema immer wieder Aktuelles dazu ein, was als alleinerziehende Mutter von drei Kiddis auch kein Problem ist.

So beobachte ich mittlerweile nach diesem sogenannten Post-Feminismus eine Rückentwicklung der Frau zum Mädchen. Unterstützt von Politik,Presse und Patriarchat, entwickeln wir uns entweder zu der immer hässlich-egoistischen, chronisch unzufriedenen und unangenehm auffallendenEmanze, die nicht nur kleine Kinder frisst, sondern auch und noch und vorallem selbst Schuld ist, wenn sie keinen ...abkriegt. Das ist danneben der Preis der sogenannten Freiheit.
Oder wir ziehen die wesentlich gesellschaftlich toleriertere Variante vor, das immer passend gesttylte, immer topinformierte, eben in undangesagte Überweibchen. Ständig voll aktuell, von der doppel, nein der Drei und vierfach - Belastung lediglich inspiriert, was soll dennauch der riesige Freundes und FreundInnenkreis denken, lernen wir aus Angst vor Einsamkeit uns immer mehr in fragwürdige Verhaltensnormenzu integrieren. So wollen wir in erster Linie gefallen, uns und den Männern. Da sehe ich dann mit viel leichtseichten rosa Fun undSpass-Ulk Miniröckchen bekleidete Naivaufoperierte oder im Stil der seeliglächeldem, im völlig abgedrehten Neospiritsmus Dahinfliessende,nach dem Motto, heute ist mein Yin ganz Yang.
Beide Varianten dürften die Männerwelt weder aus ihrem selbstverschuldetem Entwicklungsdefezit reissen, noch zu e-frau-zipierten selbstverantwortlichen Schöpfern des neuen Jahrtausend kreieren. So haben wir ja uns selbst zu unbefriedigten Aufmerksamkeitshascherl degradiert, nachdem die emanzipierte Errungenschaft des Feminsmus, die Antibabypille im Trinkwasser angekommen, sich als Grundargument für die männliche Impotenz vorzeigen lässt. So kastrieren wir unseren König. Am selbstverschuldeten Aus- bzw. Niedergang des Feminismus, bzw. Sackgasse des Postfeminsmus sind wir Frauen und das Bild, das wir so gerne von uns und über andere haben verantwortlich.
Was wir und die anderen brauchen ist Neofeminsmus, eine konkurrenzlose Solidarität, die Mädchen zu Frauen und unabhängige Unterstützung, die Jungen zu Männern entwickeln lässt.
Menschenliebe und Achtung wachsen in unseren Gebärmüttern und alles Wirken und Leben der Natur manifestiert sich als erstes in unseren Eierstöcken. Wir sind die Spiegel.
Wir erlauben uns, all dies zu tun, was nur Frauen tun können. Wir sollten uns treu sein, uns ändern, um die Welt zu ändern und uns gegenseitig alle Unterstützung geben, die wir dazu brauchen. Neofeminismus ist die Zeit der Frauenkreise. how.

Montag,25.05.2009

Es ist an der Zeit einmals Danke zu sagen. Danke an die vielen Besucher und Besucherinnen meines Kräutergartens auf Ausstellungen und Gartenmessen. Es ist sicherlich auch anstrengend alle Fragen beantworten zu wollen oder jeglichen Anforderungen gerecht zu werden. Ob ich es kann ist nicht kontrahär zu meiner Einstellung, obwohl ich selbst hohen Anspruch an mich habe, denn nur wer täglich selbst lernt, verändert sich und dadurch die Welt, mehr ist die Fragestellung, ob ich es will, denn auch wenn vieles Mitgebrachtes mich anreizt, zu Neuem inspiriert und zumindest offenenes Inteesse bei mir weckt, ist Einiges immer wieder sich Wiederholendes, was müde macht.
So kann es sein, dass ich auf die wiederholt gestellte Fragen leicht gereizt reagiere.
Ja, das kann man essen.
Ja, ich esse das auch täglich und mir wachsen weder Hasenohren noch Puschelschwänzchen.

Ganz ungläubigen Naturen esse ich auch vor und biete wiederholt an, doch auch zu knabbern, Blättchen zu rupfen, zu naschen...zu probieren...
Woher kommt diese Scheu vor dem Natürlichen?
Neulich hatte ich eine 3-Generationenfamilie an meinem Stand. Nachdem ich den Kindern, drei, alle im Schulalter, Sauerampfer angeboten hatte, was ich sehr gerne mache, ihnen gezeigt hatte, wie ein Blättchen zu nehmen ist, der Pflanze Danke zu sagen, wichtig ist und sie erst skeptisch, dann völlig überzeugt und sehr, sehr erstaunt kauten, schmeckten, sich wunderten und sich freuten, was auch fast immer der Fall ist, weil Kinder einfach noch unverdorbener sind, da meinte der Großvater, dass er das wohl kenne und auch immer als Kind gegessen hätte, auf die Frage, warum er das seinen Enkelkindern nicht zeige, zuckte er nur mit den Schultern, ja, warum eigentlich, der Sohn lieferte prompt die Antwort, er meinte gleich, er spritze dieses Unkraut wohl weg, wenn er es auf dem Acker sehe...
das ist eine Anektode, derer es viele gibt und ich immer wieder leider feststellen muss, dass die Verwendung von Kräutern zum Armeleuteessen degradiert wird, während in Feinschmeckerrestaurants völlig überteuerte Sauerampfersüppchen mit Kerbelschaum serviert werden, die mit Ringelblumenblüten und Brunnenkresseblättchen garniert sind.
Für die Menschen, die mittlerweile weder zu der einen, noch der anderen Kategorie gehören, sondern einfach diese grüne Welt achten und ihren vielen Genüssen frönen, sich gesund und günsig ernähren wollen, was heutzutage im Supermarkt eine Herausforderung darstellt, (!), Menschen, die bewusst und achtsam sind, sich in Garten und Wiese ihre Kochinspirationen bei einem entspannenden Kräuterspaziergang holen, bevor sie dann in der Küche, ihre eigenen wunderbaren Kreationen mit viel wildem persönlichen Geschmack zaubern oder ihren Kindern selbstgemachtes Johanniskrautöl auf Wunden tröstend streichen oder ihrem Liebsten einen Yautli-Kakao mit Cilliraspel und Liebstock-Sahnehäubchen auf dem Sofa servieren oder den Freundinnen Hollunderblütensekt mit Weinrautenlaub oder Engelwurzsirup auf geeisten Borretschblüten zum Weiberfrühstück kredenzen, habe ich ein Mai-Rezept ausgegraben:

Eisgekühlte Avokado-Basilikum-Suppe mit Spargel-Crackern und Mandel-Kräuterplätzchen

3 große Avokados mit Basilikum, Sauerampfer, Knobiflirtblättchen, Hollunderblütenessig, Zitronensaft und 300 ml griech./türk. Naturjoghurt zu einer glatten Paste verarbeiten, mit 450 ml Gemüsebrühe verdünnen, abschmecken mit Kräutersalz, Pfefferblatt, Borretschblüten, Dill und Ysopspitzen, in einen Krug füllen und kühlen....
180 g weiche Butter mit viel gehackten Garten-Kräutern, wie Schnittlauch, Oregano, Zitronen-Thymian...schaumig rühren, mit Muskat, Cumin, Salz abschmecken,
Spargel in 24 x 7 - 10 cm Stückchen garen, 8 Scheiben Blätterteig in 24 Drei-Ecke teilen,in der Mitte mit Butter bestreichen, abgetropfte Spargelstücke darauflegen, nochmals buttern, wie ein Bonbon zusammenschlagen und wieder buttern, insges. ca. 2/3 der Butter verbrauchen, bei 200°C ca. 8 - 10 min knusprig backen...
120 g Kalmut/Dinkel/Einkornmehl und gem. Parmesan vermischen, darauf 60 g Butterflöckchen verteilen und mit Eigelb und kaltem Wasser zu einem weichen Teig kneten, aus 1 Tl Teig erst Kugeln, dann Plätzchen formen, darauf eine Mandel drücken, bei 180 °C ca. 15 - 20 min backen - die gutgekühlte Suppe in Steinguttassen mit den Crackern und den Plätzchen servieren.....Guten Appetit!

Mittwoch, 28.05.2009

Heute beim Standaufbau sind einige Hollunderäste so weit in den Platz hineingewachsen, dass wir sie absägen mussten. Hab Dank liebe Hollefrau für deinen Segen. Ich ehre dich.
An der Schnittsstelle stellte ich gleich meinen Riesen-Hexenbesen auf und ein gefundenes Schneckenhäuschen hängte ich über einen Zweig, damit sich auch niemand sticht...so entstand der schönste Platz dort mitten im Kräutergärtchen. Wer ihn wohl entdeckt?
Aus deinen wunderschönen weissen Blütendolden (ohne eine einzige Laus), die ich Mantren singend pflückte (auch Dank dir Schwester Morgana für die heilsamen Töne des begnadeten Dalai Lama " OM TRIAMBAKAM" ).
Hollunder, der Göttin geweiht, deine Blütensterne sind weisse Licht-Pentagramme, die Farbe deines Holzblutes ist rot, wie das unsere, deine Früchte schliesslich sind schwarz und roh nicht geniessbar, aber sehr gesund. Früher durfte dein Holz nicht verbrannt werden, wer verbrennt schon seine Mutter?
So gibt es bald herrlichen Tee bei uns oder vielleicht sogar leckerfeinen Pfannkuchen, weil dann die Kinder immer so staunen. Auch das ist Achtung zeigen.

Sonntag, 14.06.2009

Im Mondlicht baden, die Haut atmen lassen, Sternenlicht spüren, wie es nährt...
Ich esse gerne Blüten, die Hormone der Pflanze, das Fortpflanzungs-, Zeugungs-, Geschlechtsspezifische, ganz Individuelle, Harmonische.
Fange ich mit einer Ringelblumenblüte an, gelborange Sonne im verwundbaren Herzen, medidativ, die Mitte finden, buddhistischer Gleichmut und Seelenwärme oder blaue Borretschblüten, freie Weisheitspentagramme der Philosophie ind ihren DienerInnen, nymphenhaft, einwenig spröde und sehr ideel, inspirierte Geisteskraft....
Auch liebe ich Rosenblütenblätter, auf der Mitte der Zunge gelegt, Augen zu, kannst du die Farbe schmecken?
Im Frühling sind es die Quitten- und Apfelbäume mit ihren besonderen Genüssen, voll und unvergleichlich, fast edel, zum Dahinschmelzen.
Dann Schlüsselblumen zergehen lassen, der süsse Klee, rot und hell und leichte Kindheitstage hervorträumend oder Lippenblüten trinken von Taubnessel, der Weichen, Salbei, die Artenreiche, Gundelrebe , der Gute Mann oder Rosmarin, keckwürzig und stark.
Kapuzinerkressekelche, die ich erst ausblase, um dann herb und scharf und ganz pfeffrig dich zu schmecken. Kitzelnde Schnittlauchpinsel, feine Malvengesichter, offen in vielen Farben leuchtend, Quendelkissen, Oreganoschwärme, zarte Vogelmiereranken, wie junger Mais, ganz grün und voller junger Energie.
Ich lecke aus Zitronen- und Orangenbaumblüten klebriges Ambrosia, das erfrischt, stecke meine Nase tief in tanzende Elfen-Akelei und nickende Tulpenköpfe.
Ich lutsche die ersten Beinwelltriebe und Löwenzahnkugelkissen und ziehe die jungen wolligen Königskerzenspitzen durch meine Zähne. Ich kaue Weidenrinde, Gaben der guten Mutter und pflücke zusammenziehendes Fingerkraut, Kamillenblüten haschen, Spitzwegerichhelme fangen, Gänseblümchenlachen finden und in Hollerblütendolden versinken. Erfrischendes Baden in Frauenmantelkugeln und ihre weichen Samtblätter streicheln.
Die Verwandlung der Johanniskrautblüte von gelb in rot zu verstehen, kannst auch du essen.

Geburtstag, 04.Mai 2010

was vor einem Jahr startete, lebt sicher nicht nur in Gedanken fort, versteckt erst auf der Seite kaum wahrgenommen, jetzt intensiviert durch die steigende Frequentierung. Schön, das freut mich. Euer Interesse ist Anreiz auch in müden Stunden zu tippen, Privates zu teilen, da nur die offene Bereitschaft des fruchtbaren Miteinanders Leben lebenswert macht. Das lerne ich von der Pflanzenwelt und staune immer wieder. Die Vernetzung zwischen einzelnen, auch artfremden Spezies lässt Gutes hoffen und Neues wagen. In dieser Zeit der Tat, der Befruchtung, der Verbindung und Gemeinsamkeiten will ich das betonen, was gleicht ohne anzubiedern, sondern ergänzend wirkt. Die Liebe fordert nicht, sie fördert und bei ihr gibt es nichts lineares, sondern immer Ganzes, denn das Gleichgewicht birgt das Gelingen, die Lösung. So gibt es Wachstum und Sterben und dass mein Kirschbaum dieses Jahr wieder abertausende von individuellen Blütenschönheiten für diesen einen Frühlingswind schickte, lässt mich demütig erschaudern. Zu was ist der Mensch fähig, wenn er sich nur diese eine Blüte dort zum Vorbild nähme?

06.06.2010

Diese etwa 100 Jahre alte Buche solltet Ihr Euch etwa 20 m hoch und mit etwa 12 m Kronendurchmesser vor- stellen. Mit ihren ca. 600 000 Blättern verzehnfacht sie ihre 120 qm Standfläche auf etwa 1200 qm Blattfläche. Durch die Lufträume des Schwammgewebes entsteht eine Zell- oberfläche für den Gasaustausch von etwa 15 000 qm, also zwei Fuß- ballfelder. 9400 Liter = über 18 kg Kohlendioxid verarbeitet dieser Baum an einem Sonnentag. Das entspricht demn durchschnittliche Kohlendioxid- Abfall von zweieinhalb Einfamilienhäusern. Bei einem Gehalt von 0,03 % Kohlendioxid in der Luft müssen etwa 36 000 Kubikmeter Luft durch diese Blätter strömen, mitsamt den darin enthaltenen Bakterien, Pilzsporen, Staub und anderen Inhalten, die dabei großenteils im Blatt hängen bleiben. Gleichzeitig wird die Luft angefeuchtet, denn etwa 400 Liter Wasser verbraucht und verdunstet der Baum an demselben Tag. Die 13 kg Sauerstoff, die dabei vom Baum durch Photosynthese gebildet werden, decken den Tagesbedarf von etwa 10 Menschen. Für sich selbst produziert der Baum an diesem Tag 12 kg Zucker, aus dem er alle seine organischen Stoffe aufbaut. Einen Teil speichert er als Stärke, aus einem anderen Teil baut er sein neues Holz. Wenn nun der Baum gefällt wird zur bequemen Bearbeitung des Ackers, auf Antrag des Automobilclubs, weil der Baum zuviel Schatten macht oder gerade dort ein Geräteschup- pen aufgestellt werden soll, so müsste man etwa 2000 junge Bäume mit einem Kronenvolumen von je 1kbm pflanzen, wollte man ihn vollwertig ersetzen.Die Kosten dafür dürften bei etwa 150 000 € liegen.

Januar 2011

Neues aus der Gärtnerei
Das wilde Rauhnachtheer ist weitergezogen. Auf die ruhigen Feiertage mit dem vielen Schnee, der gnädig so passend entschleunigen half, folgen nun die ersten Tage des Jahres, angefüllt mit neuen Vorsätzen, guten Ratschlägen und eine Menge an Ideen. Jetzt ist die Zeit der Kontemplation. Den Schatz aus der Stille heben heisst, Einfälle in der Realisationsphase zu verdichten.
Aus Einfällen und Vorsätzen können so Vorhaben mit konkreten Absichten geboren werden, die wie das zunehmende Licht auch immer weiter mit Übertragungen aus dem geistigen Fokus in die tatsächliche Manifestation gelangen. So ruhen zwar noch die Keime und Samen in der Erde, aber ihre Strukturen sind bis in den kleinsten Blattwuchs bereits ausgestaltet und die wunderbarsten Blüten und Früchte träumen, bewacht in Mutter Erde sich zum Werden und Sein. Eine überaus inspirierende Zeit, wenn Wissen und Wille ineinanderfliessen und mit Lust und Leidenschaft GärtnerInnenherzen höher schlagen lassen.
So ist auch in meiner Jahresplanung viel intuitives Wissen eingeflossen. Wohlbekannte, aber auch interessante neue Gartenmärkte und Ausstellungen sind bereits gebucht. Auch mein Beratungsbereich mit Vortragsprogramm, Seminaren und in der persönlichen Betreuung ist gewürzt mit neuen Ideen. Angeregt habe ich versucht, verbunden mit einem großen Danke für eure Anregungen, Eure Wünsche zu berücksichtigen und teile mein Kursprogramm in überschaubaren Wochenend-Workshops auf. Frei könnt Ihr so wählen, euch spezifisch aus 3 Gebieten eure Schwerpunkte heraussuchen und individuell zusammenstellen, was ihr eben gerade erarbeiten wollt und was gerade dran ist.
3 Arbeitsfelder zu je 3 Wochenendkursen sind zusammen "Die grüne Neun"!
- Wissen und Praxis der Pflanzenenergetik
- Wahrnehmung und Wirken in den Naturreichen
- Gestaltung persönlicher Resonanzfelder
Aus diesen können dann auch jeweils Workshops gebucht werden, je nach persönlichem Vorstellung, wobei ich gerne beratend unterstütze. Ausführungen, Termine und alles was dazu gehört, findet ihr hier unten und im aktuellen Jahresprogramm.
Wir bereiten also nicht nur unseren äusserlichen Garten, Haus und HOf auf die neue Saison vor, führen Reinigungs- und Erhaltungsarbeiten durch, sondern planen und pflegen auch unsere seelischen Landschaften, damit unsere Visionen mit kreativer Gestaltungskraft frei fliessen können.
Mögen unsere Planungen, Ziele und Vorhaben von der Art der Kommunikation mit den Pflanzen inspiriert sein, wie der berühmte islamische Mystiker Rumi beschreibt:
"Herr, kommt dieser süße Duft von der Wiese der Seele, oder ist es eine Brise, die von jenseits der Welt herüberweht?“

21.Februar 2011

" Nichts ist umsonst, alles hat seinen Preis. Mich interessiert es, wie man mit solchen Dingen umgehen kann. Jede Krankheit und jeder Schmerz hat seinen Ursprung, und das ist meistens der Preis, den man entweder für etwas in der Vergangenheit oder aber in der Zukunft bezahlen muss. Das Wichtigste ist es, die Zusammenhänge zu erkennen. Moderne Aerzte scheinen das nicht zu begreifen. Es ist die Aufgabe des Medizinmannes, sich in diese Zusammenhänge Einblick zu verschaffen. Wir wissen, dass alles Folge des Einen und Ursache von etwas Neuem ist, also eine sich fortsetzende Kette von Ereignissen. Man kann sich nicht einfach dieser ganzen Kette entziehen. Manchmal muss eine Krankheit oder ein Schmerz entstehen, um den bestmöglichen Preis für etwas bezahlen zu können. Wenn man sich nun einfach der Krankheit entledigt, wird der Preis steigen. Die betroffene Person wird das vielleicht selbst nicht erkennen, aber ihr geistiges Ich weiss darum. Das ist auch der Grund, warum wir uns drei Tage lang mit einem Fall beschäftigen, bevor wir ihn übernehmen.......... Physische Beschwerden können alle möglichen Ursachen haben, gute und schlechte, wie wir sagen würden, aber sie setzen alle auf der spirituellen Ebene an. Eine Infektion kann man auch als eine spirituelle Verunreinigung bezeichnen. Was sich im Körper abspielt, ist nicht das Wesentliche, deshalb verlangt die Fähigkeit zu heilen mehr als nur das blosse Wissen um den Körper. Wenn der moderne Arzt einen Kranken behandelt, sieht er nur die Krankheit und nicht den Menschen. Wenn also der Arzt nicht wirklich erkennt, was in seinem Patienten abläuft, wo das wirkliche Problem liegt, wenn er dem Patienten dann irgendwelche schmerzlindernde Medikamente verschreibt oder ein krankes Organ oder Glied einfach wegschneidet und in den Müll wirft, dann ist das nur vertane Mühe und hat ganz gewiss nichts mit Heilen zu tun.......... Jede Materie innerhalb der Natur ist gleichzeitig ein spirituelles Wesen in einer spirituellen Natur. Deshalb können diese Dinge auch als spirituelle Helfer eingesetzt werden. Es gibt Wege, diese Helfer herauszufinden und zu begreifen, wie sie zusammengesetzt sind - und zwar nicht nur in ihrer chemischen Zusammensetzung. Ich kann zum Beispiel eine bestimmte Pflanze in die Hand nehmen, auch eine, die ich noch nie vorher gesehen habe, und ihr Wesen, ihre äussere und innere Zusammensetzung verstehen. " Rolling Thunder

11.März 2011

" Im Frühjahr heuer taue ich mühsam auf...langsam komme ich nach Hause... Entgegen der rasant umgreifenden Saisonhektik bereiten wir so einfach als möglich, mit der Natur als Vorbild den Wachstumskräften die Möglichkeiten, zu wirken. Wir nutzen klug und achtsam Mondzyklen und kos-mische Gegebenheiten, um die Lebendigkeit der Erde anzuregen und unser Saatgut zu energetischeren. Wir arbeiten von innen nach aussen, wohlwissend wie wir als ein Teil im Ganzen wirken und wie sich Zusammenhänge von Wachstum, Fruchtbarkeit, Lebendigkeit zeigen, erklären, sogar in wahren Gesetzen verdeutlichen lassen und wie wir uns als teilhabende, unterstützende Kräfte selbst erfahren können. Wir kennen kosmische wie auch Mikroorganismen, als Förderung und Verbesserung und bringen uns als Austauschorgan in dieses wunderbare Naturspiel mit ein. Neue Kräfte formieren sich, wollen fliessen, nehmen Räume ein mit kreativen Gestaltungswillen in immer neuen Variationen. Wir spüren die helle hormonsteigernde Wachstumsenergie der Natur und nehmen sie auch in uns wahr. Mit dieser Einstellung lässt sich am besten säen, Obst- und Fruchtbäume erwecken und die eingeräumten oder draussen bedeckten Pflanzen zur rechten Zeit mit den rechten Handgriffen betreuen. Dabei streben wir an, die gleich der um uns erwachenden Natur innere freudigen Erwartung auszustrahlen. Was die, in jedem noch so winzigen Keim innewohnende Gewissheit eines wiederkehrenden Neubeginns in vielfältigster Fülle auch nur auszudrücken vermag.

31.März 2011

Mutter Erde
Ehre deine Mutter Erde, auf dass deine Tage auf Erden lange währen.
Die Mutter Erde ist in dir und du bist in Ihr. Sie gebar dich, Sie gibt dir das Leben. Sie war es, die dir deinen Körper gab, und Ihr wirst du ihn eines Tages zurückgeben. Glücklich wirst du sein, wenn du Sie kennen lernst und das Reich Ihrer Pracht. Wenn du die Engel deiner Mutter empfängst und nach Ihren Gesetzen lebst, so wirst du nie Krankheit erleben. Denn die Kraft deiner Mutter Erde steht über allem. Sie bestimmt das Schicksal aller menschlichen Körper und aller lebendigen Wesen.
Das Blut das in uns fließt, stammt aus dem Blut unserer Mutter Erde. Ihr Blut fällt aus den Wolken, springt aus dem Schoß der Erde, sprudelt in den Bächen der Berge, ergießt sich in die Flüsse der Ebenen, schläft in den Seen und tobt mächtig im ungestümen Meer.
Die Luft, die wir atmen, stammt aus dem Atem unserer Mutter Erde. Ihr Atem ist azurn in den Höhen des sichtbaren Himmels, rauscht um die Gipfel der Berge, flüstert in den Blättern des Waldes, wogt über die Kornfelder, schlummert in den tiefen Tälern, brennt heiß in der Wüste.
Die Härte unserer Knochen stammt aus den Knochen unserer Mutter Erde, aus den Felsen und Steinen. Sie ragen nackt in den Himmel auf den Gipfeln der Berge, und sind wie schlafende Riesen an den Bergeshängen, stehen wie Götzenbilder in der Wüste und sind verborgen in den Tiefen der Erde.
Die Zartheit unseres Fleisches stammt aus dem Fleisch der Mutter Erde, deren Fleisch gelb und rot in den Früchten der Bäume hervorwächst, und uns aus den Furchen der Felder ernährt.
Das Licht unserer Augen, das Gehör unserer Ohren, stammen beide aus den Farben und Klängen unserer Mutter Erde, die uns umschließt wie die Wellen des Meeres den Fisch, wie die wirbelnde Luft den Vogel.
Der Mensch ist das Kind der Mutter Erde und aus Ihr erhielt er seinen ganzen Körper, genauso wie der Körper des Neugeborenen aus dem Schoß seiner Mutter stammt, so bist du eins mit deiner Mutter Erde; Sie ist auch in dir und du bist in Ihr. Sie gebar dich, in Ihr lebst du, und zu Ihr wirst du wieder zurückkehren. Halte darum Ihre Gesetze, denn kein Mensch kann lange leben, noch glücklich sein, wenn er Seine Mutter Erde nicht ehrt und Ihre Gesetze befolgt.
Aus »Die verlorenen Schriftrollen der Essener« Das Friedensevangelium Buch 3 aus dem Aramäischen und Hebräischen von Dr. Ed. Bordeaux Szekely Verlag Bruno Martin, 1978

Vollmond im Juli 2011

Der Sommer zeigt sich in Hochform, wenn auch mit extremen Umsturzgedanken und plutonischen Kräften. Überall zeigen sich die Kräuter, blühen, wachsen und oft schon die ersten Fruchtstände. Vieles wird jetzt gesammelt und geerntet, verarbeitet und gelagert. Darum biete ich einige Exkursionen, Workshops und Kurse zu vielfältigen Themen an. Die nächste Semester-Planung wird gestartet und neue Kurse beginnen nach der Sommerferienzeit. Genaue Termine gebe ich nicht nur durch den Kräuterbrief bekannt, sondern sind auch auf meiner Webseite unter Kalender- Kurstermine mit allen aktuellen Daten abzufragen. Eine baldige Interessenbekundung erleichtert nicht nur meine Planungsarbeit, sie lässt auch individuellere Kursinhalte gestalten. Das kommt Euch entgegen. Gerne beantworte ich diesbezüglich Eure Fragen und lasse dann Eure Anliegen in persönlich erarbeitende Aufgaben- und Themenfelder ergebnisorientiert mit einfliessen. Da ich viel im Garten bin, ist es am besten, per Email mit mir Kontakt aufzunehmen oder auf meinen Anrufbeantworter zu sprechen, damit ich umgehend zurückrufen kann. 

Advent 2011

Ich wünsche Euch das Licht der Hoffnung, was immer glüht, die Flamme des Glaubens, die uns nährt und das Feuer der Liebe, das uns wirklich lebendig macht

Heilig Abend 2011 DUNKELMOND

KENNT IHR MEINEN STAMM ?
Die Leute meines Stammes sind leicht zu erkennen:
Sie gehen aufrecht,
haben Funken in den Augen und
ein Schmunzeln auf den Lippen.
Sie sind weder heilig noch erleuchtet.
Sie sind durch ihre eigene Hölle gegangen,
haben ihre Schatten und Dämonen angeschaut,
angenommen und offenbart.
Sie sind keine Kinder mehr,
wissen wohl was ihnen angetan worden ist,
haben ihre Scham und ihre Rage explodieren lassen
und dann die Vergangenheit abgelegt,
die Nabelschnur abgeschnitten und
die Verzeihung ausgesprochen.
Weil sie nichts mehr verbergen wollen,
sind sie klar und offen.
Weil sie nicht mehr verdrängen müssen,
sind sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung.
Das Feuer brennt in ihrem Bauch!
Die Leute meines Stammes kennen
den wilden Mann und die wilde Frau in sich
und haben keine Angst davor.
Sie halten nichts für gegeben und selbstverständlich,
prüfen nach, machen ihre eigene Erfahrungen und
folgen ihrer eigenen Intuition.
Männer und Frauen meines Stammes
begegnen sich auf der gleichen Ebene,
achten und schätzen ihr "Anders"-Sein,
konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.
Leute meines Stammes gehen oft nach innen,
um sich zu sammeln,
Kontakt mit den eigenen Wurzeln auf zu nehmen,
sich wieder zu finden,
falls sie sich durch den Rausch das Lebens verloren haben.
Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück,
denn sie mögen teilen und mitteilen,
geben und nehmen, schenken und beschenkt werden.
Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität.
Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie kleine Kinder und
können gut damit umgehen.
Sie leiden aber an Isolation und
sehnen sich nach ihren Seelenbrüdern und -schwestern.
Wenn ihr selbst zu meinem Stamm gehört,
dann meldet euch bitte,
damit wir zusammen feiern können.
Stämme werden überleben....

1.1.2012

Neujahr
"Es gibt Dinge, die jetzt beachtet werden müssen. Wo lebst Du? Was machst Du? Wie sieht es mit Deinen Beziehungen aus? Bist Du in guter Partnerschaft? Wo ist Dein Wasser? Kennst Du Deinen Garten? Jetzt ist es Zeit, die Wahrheit zu sprechen! Schafft Euch Eure Gemeinschaft. Seid gut zueinander. Und sucht keinen Führer irgendwo draußen. Es könnte jetzt eine gute Zeit sein! Da ist ein Fluss, der jetzt sehr schnell fließt. Er ist so groß und schnell, dass er vielen Angst macht. Sie werden versuchen, sich am Ufer festzuhalten. Sie werden sich fühlen, als würden sie auseinander gerissen und sehr leiden. Wisse, der Fluss hat seine Bestimmung. Die Ältesten sagen, wir müssen das Ufer jetzt loslassen, uns in die Mitte des Flusses vorstoßen, die Augen offen und den Kopf über Wasser halten. Und ich sage, siehe wer dort mit dir drin ist und feiere. Zu diesem Zeitpunkt der Geschichte sollten wir nichts persönlich nehmen, am wenigsten uns selbst. Denn in dem Moment wo wir es tun, kommt unser spirituelles Wachstum und unsere Reise zu einem Stillstand. Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei. Sammelt Euch! Streicht das Wort "Kampf" aus Eurer Einstellung und Vokabular. Alles, was wir jetzt tun, soll in heiliger Weise und als Feier unternommen werden. Wir sind die, auf die wir gewartet haben."
Botschaft der Hopi
manchmal scheint es die Zeit rase, manchmal steht sie still, dann kann unsere Seele atmen.......

3.9.2012

so langsam wird es Zeit, beim Feuer an Bluemoon hatte ich zum ersten Mal den Gedanken und das Gefühl , jetzt mich um meinen Holzvorrat für den WInter so langsam kümmern zu wollen oder die herbstlichen Aufräumarbeiten, die schnell erledigt sind, im Winter aber nervenaufwendig sind, wenn alles langsamer geht und im Frühling die Zeit fehlt......
ich hoffe auf einen wunderbaren Indian-Summer, diese goldene Spätsommerphase, mit dem vollen Licht, den still schönen Sonnenuntergängen und der Fülle an frischen Kräutern, oder dem satten Genuss der süssen Trauben und saftiger Birnen........das Aufsammeln der Nüsse im ersten Laub und das Leuchten der Rosenfrüchte........noch rollt der Nebel nicht, talaufwärts und ich atme mit der frischer werdenden Nachtluft das sanfte Sternenfunkeln ein....ich liebe diese Zeit, einwenig wehmütig schon und die vollen Hände, bereit zu sammeln, zu ordnen , ein zu teilen......
ich mag die Zeit der Jungfrau, die starke Bärin, die brüllt um Mitternacht mit dem Bellen der jährigen Füchse und dem sehnsuchtsvollen Habichtschrei, wenn das Lauschen den Höhepunkt erreicht und das WIttern der Vergänglichkeit zur tröstenden Gewissheit wird, was im Herzen der Seele geerntet sich ewiglich bewahrt... 

1.12.2012

Das Herz ist ein Muskel der Muße
er unterscheidet sich von allen anderen Muskeln.
Wie viele Liegestützen schaffst du, bevor deine Muskeln an Armen und Beinen so müde werden,
daß du anhalten musst?
Dein Herzmuskel aber arbeitet, solange du lebst.
Er wird nicht müde, denn eingebaut in jedem Herzschlag ist eine Ruhepause.
Für unser körperliches Herz ist es wesentlich, dass es in aller Ruhe arbeitet.
Das bedeutet, wenn wir unsere innere Wirklichkeit "Herz" nennen,
dass jene lebensspendende Ruhe und Muße unserem tiefsten Wesen entspricht.
Wenn wir unserem Herzen gemäß leben,
dann können wir jene Ruhe niemals verlieren.
Wir würden eher gesund, vital und ausgeglichen leben.
So betrachtet sind Ruhe und Muße nicht ein Privileg einiger weniger,
die sich die Zeit dafür leisten können, 
sondern die Tugend all jener, die bereit sind, 
dem Zeit zu geben, was Zeit braucht - 
eben gerade soviel Zeit, wie eine Aufgabe berechtigterweise erfordert.
Das ist Leben aus dem Herzen heraus.

9. Januar Zwanzig-Dreizehn

Wenn das wilde Rauhnachtheer weitergezogen ist, so ist die WIlde Dreizehn dageblieben und lädt uns weiterhin ein zur munteren Fahrt. Auf die ruhigen Feiertage bei mildem Regen und zwischendurch gigantischen Sonnenuntergängen und fast frühlingshaften Temperaturen, folgen nun die ersten Tage des Jahres, angefüllt mit neuen Vorsätzen, guten Ratschlägen und einer Menge an Ideen. Jetzt ist die Zeit der Kontemplation. Den Schatz aus der Stille heben heisst, Einfälle in der Realisationsphase zu verdichten.
Es ruhen zwar noch die Keime und Samen in der warmen feuchten Erde, aber ihre Strukturen sind bis in den kleinsten Blattwuchs bereits ausgestaltet und die wunderbarsten Blüten und Früchte träumen, geschützt im Mutterschoß sich zum Werden und Sein. Ist das nicht wunderbar? Eine überaus inspirierende Zeit also, wenn Wissen und Wille ineinander liessen und mit Lust und Leidenschaft nicht nur GärtnerInnen-herzen höher schlagen lassen.
Wir bereiten also nicht nur unseren äusserlichen Garten, Haus und Hof auf die neue Saison vor, führen Reinigungs- und Erhaltungsarbeiten durch, sondern planen und pflegen auch unsere seelischen Landschaften, damit unsere Visionen mit kreativer Gestaltungskraft frei fliessen können.
So ist auch in meiner Jahresplanung viel intuitives Wissen eingeflossen. Wohlbekannte und interessante Gartenmärkte und Ausstellungen sind gebucht. Auch mein Beratungsbereich mit Vortragsprogramm, Seminaren und in der persönlichen Betreuung ist gewürzt mit neuen Ideen.
Gerne bringe ich Euch die dargebotenen Fülle an Terminen und inspirierenden Inhaltsbeschreibungen meines Seminarprogramms näher, so dass die Entscheidung, das genau Passende für Euch heraus zu finden, unterstützt wird. So bald Euch also etwas anspricht, zögert nicht, mich anzusprechen. Ich ziehe die intensive und feine Arbeit in kleinen Gruppen vor und es ist in dieser aussen schnelllebigen Zeit ratsam, Euch um einen seelischen Ausgleich zu kümmern. Fragen rund um Anmeldung, Details und vor allem Kursinhalte sind mir also stets willkommen. Gerne per Email oder Telefon, sprecht bitte auf, ich rufe so schnell als möglich zurück.
Mögen unsere Planungen, Ziele und Vorhaben von der Art der Kommunikation mit den Pflanzen inspiriert sein, wie der berühmte islamische Mystiker Rumi beschreibt:
"Herr, kommt dieser süße Duft von der Wiese der Seele, oder ist es eine Brise, die von jenseits der Welt herüber weht?“
Und wenn wir einen Blick hinein und hinaus wagen, ist es ein wenig so, wie in den Himmel hinein zu schauen, dabei festen Boden unter den Füssen zu spüren und sich selbst sehr nahe zu sein. So wie uns gerade im Pflanzenreich überraschend wirkungsvolle und wunderbare Lebensgemeinschaften Wachstum auf allen Ebenen einfach so vormachen, wünsche ich dir die HerzensFreude diese Art von Gemeinschaften zu finden, die HerzensWeite Wachstum zu erfahren und die HerzensGüte sie mit Leben zu erfüllen für das Neue Jahr von Herzen Freyja

Beltane - Walburgisnacht 2013

Frühling fängt im Herzen an
- so ist es - die Bereitschaft wirklich durchzubrechen,
das Zarte, Liebenswerte, Feine neu hervor zu holen, auszuprobieren, wirklich voran zu gehen, zu wachsen, Etwas Neues zu wagen auch Risiken einzugehen und der bewusste Wille, sich auf Wunder des Wachstum der besonderen Art ein zu lassen.
Frühling fängt im Herzen an
- da gehört er auch zuerst hin, von da aus geht er in die welt der Früh-ling .....
erst langsam streckte ich meine Federn im Ei, langsam wurde ich bereit den Frühling in mir zuzulassen und bereit auch ihn zu zeigen der Welt, hindurch zustossen, wie weiche Knsopen und Blütenblättchen im Wind und kalter Luft.
- bereit Neues zu wagen, zu zeigen zu wachsen und zu gehen, wieder, ich stelle mich dem Kreislauf, heute hatte ich das Verlangen im warmen Wasser eines Sees zu schwimmen und mich aus zu strecken, ich will barfuss laufen und Wasser auf meiner Haut als angenehm kühlend empfinden - ich mag es ohne Jacke und Schuhe raus zu gehen, ein Kleid, die Socken raus und die Füsse der Sonne entgegen strecken..
Frühling fängt im Herzen an
- so wichtig vielleicht heuer im kühlen, nassen Mondjahr, bestimmt gerade jetzt und hier
Frühling fängt im Herzen an
ich spürs

Lugnasdh - Lammas
die SchnitterInnen surren mit den Sicheln Anfang August 2013

So im Rhythmus zu leben mit den feinen Abläufen der Natur hat nur Vorteile.
Eigene Vorbehalte, Schwierigkeiten und harte Gegenzyklische Reibereien werden achtsam gemildert, verbessert, eingeholt. Oft erst gnadenlos erscheinend, wird es beim Mitschwingen zum gnadenFüllendem Lösen.
Da wollte ich doch noch einpaar Blüten mehr ernten, da hat das letzte Gewitter schon zum Rüchzug geblasen, der rauhe WInd die feinen Samen aus den trockenen Kapseln geholt, husch - husch. Für dieses Jahr ist es auf und vorbei und fliegt im heissen Indianischen Steppenwind davon. VIelleicht bis nächstes Jahr, winke ich noch hinterher, wenn wir uns wiedersehen.... oder auch nicht, raunt die Spinnenfrau von hinten drüben, während ihre weiten Netze wie Hängematten hin und her schwingen, als ob sie eine Musik hört, alt und sphärisch und vom Binden und Lösen singend zu erzählen weiss.
Bald kommt der schwere Tau in feinem Nebel, erfrischt kurz noch vor der Schwüle des Tages. Ich sammle ihn ein in dicken Tropfen durch die Fusssohlen getanzt bis hinauf und hinein. So spürt sich der reife Sommer im Frauenmantelkleid mit Beifussgürtel, Kräuterbuschen, den leuchtenden BlütenKranz von wilden Bergamotte, Königinnenkerzen, blühenden MInzen, Basiliken, schwarzsilbernen Salbei und bunten Melissen und KräutersträusseBeerenträubelKörner schwer im ErnteKorb bis über den Rand.
Später betrachte ich das Funkeln der riesigen Sternschwärme und das goldene Dreieck des wunderschönen SchwanenAdlers zwinkert mir zu, dankbar befreiend der Hinweis zur Unendlichkeit.
Entspannt kann ich dem Kalten, Stillen und Tiefen entgegen sehen, denn das Sommerfeuer wärmt bis in die Knochen Mark und Bein, zurecht verrückt und aufrecht gerichtet. Lachen und Träumen und tanzende Gemeinschaften mit Freude und Genuss treiben die ledernen Blätter der Laubbäume sich vom Rand her ein zu rollen und färben die schweren Früchte rot und gelb und wünschen sie prall und saftig zu sein.
Ich tauche nun nicht mehr hinab in das Dunkle im See, ich habe den stillen Grund gesehen und fühlte die weite Kühle der Nacht unter dem pulsierenden Sternenzelt genug.
Denn nun kommt die Zeit des Ordnens und Wägens, bald auch das Richten und EntScheiden. Ich sammle und arbeite mit der lichten WandelEnergie der Feuerfrau. Die Kaiserin ihres Reiches bestimmt, ruft Namen mit Kraft und verteilt das Mass, massVoll gibt sie in vollen Zügen verschwenderisch die Fülle für jeder und jedem genau den rechten Anteil und wer bereit ist und es will auch den linken gleich dazu, denn dann ist es rund und ganz und bewusst so gemeint.
Mit diesem alchemistischen Bild der weisen Mutter Natur trage ich diese heilsame Energie in die aufgewühlten, erhitzten Sommergemüter. Ich liebe die Zeit der Ernte im FrauenDreissiger, Zeit der Fülle, Hingabe, Segen. Ich werde einen machtVollen IndianerinnenSommer geniessen. So lässt sich einfangen, was ich brauche und geben, was ich habe.
Was ist reif und will geerntet werden?
Was nimmt meinem Leben Luft und Raum und muss abgeschnitten werden?
Was wird überreif und fault, wenn ich es nicht verwerte ?
Von was trenne ich mich und was ist mein VorRat ?
Was will ich sammeln und einlagern, damit es mich begleitet und nährt, bis zum nächsten Jahr ?
Welche Saat ist aufgegangen und was trägt keine Frucht ?
Was binde ich als letzte Garbe ?
Was ist meine Gabe, die als Dünger wirkt und zum Saatboden meiner Aufgabe? 

Schwarzmond - ISIS- Oktober2013

 

ich liebe diese satte Zeit, die Natur füllt Gaias Schoss auf
was nicht mehr reinpasst, wird in den Kosmos ausgestrahlt...
so sieht die Gerechtigkeit von Mutter Natur aus.....
großzügig und verschwenderisch lebendig bis zum gnädigen Sterben dann
wahre Fülle in den Tod hinein hinausatmend....
Besinnlichkeit verstreut sich mit den tanzendem Laub
verwelkt ist im Todestanz leicht Sommerverlebtes.
über den Nebelgrund wird beharrlich Tiefe schwerer
und zwischen verblassten Dürrem ein Hauch Frost blitzt
ich wandere im frischen Atem voll demütiger Sehnsucht
bereit und wissend der Wiederkehr..dennoch radikal gehofft
ich hebe auf graue Feder, rotes Blatt, verlassenes Schneckenhaus, süsse Trauben, volle Nüsse in kühlen Händen
meine Augen ruhen satt auf sanften Hügeln in gestochen klarer Farbe
Kräuter tanzen winkend einfordernd ihr Duft scharf, betörend, stark
ich mache mich auf und komme bald an,
bin bereitet, angefüllt, aufgebrochen bin ich und aufgenommen werde ich,
hinein führt es mich, herab und hinunter ....
rastlos in mir RUhe sehnend, karg ist die Zeit mir und wahres Empfinden teuer...
ich streife umher, letzte Eindrücke aufsammelnd durstig nach Innerem Mehr...
Vertrautes in mir nach Heimat ruft
Kerne bildend, Schalen knackend,
Treue geprüft und verworfen lockende Ablenkung
innere Freiheit träumt Pures
siewarten Einkehr: mir selber ich selbst 

kurz vor KuhVollmond - Venus- NovemberNebel 2013

 

ich liebe das Bewusstsein, dass segenreiches Geben und achtsames Nehmen die ersten Grundeigenschaften wertschätzenden und liebevollem spirituellen Miteinanderschaffens sind. 

 

11.1.2014

Wunderbar, nun geht bereits eine zweite Version meiner wilden weiber weberei in die weite wünsche welt. Mit Farben und Formen aufgespielt, Worte und Texte eingestellt, gefunden, geprüft und gelassen. Vieles ist geschehen, einiges wird noch getan, konstruiert, programmiert, vollendet und wieder weiter entwickelt werden.

Es wyrd wachsen.

Ich freue mich, wenn es euch gefällt. In Schönheit zu gehen, ist mir wichtig und ich achte aufmerksam.

Danke all den unermüdliche Helfern und Helferinnen nah und fern, menschlichen, wie wesentlichen, was manchmal auch zusammen kommt, sich ergänzend findet und gemeinsam neu kreiert. Toll, wenn 1 und 1 eben 3 ergeben - eine wahre Rauhnachtzauberey.

"Was ist das: wirklich?" fragte der kleine Hase das Spielzeugpferd, als sie im Kinderzimmer

nebeneinander lagen. "Wenn dich ein Kind ganz, ganz lange liebhat, nicht nur zum Spiel",

antwortete das Holzpferd, "wenn es dich wirklich liebhat, dann wirst du wirklich.

"Margery Williams in "Der kleine Kuschelhase oder wie die dinge wirklich werden"

 

 

Stille Zeit Januar abnehmener Mond vor Mondsichel-Imbolc 2014

 

Es gibt eben Zeiten, die passen für dies und es gibt andere die passen für andere Aktionen, das herauszufinden, möglichst vorher, oder gleich, schnell, ist eine spannende Angelegenheit, wenn dann auch Termine so gelegt werden (können) von mir, super, wenn sie dann auch noch mit kosmischen Zusammenhängen harmonieren und die ich vorher oder nachher herausbekomme, Sahnehäubchen !

Beispiel: Teevortrag im Hexenturm in Zeil:

Schon zur Eröffnung vor Jahren wurde ich gefragt , ob ich nicht mit meinen " so-Freundinnen" als Hexen verkleidet die EröffnungsFeier dieser so wichtigen Historischmusealen Zeitdokumentationsstätte mitgestalten wolle, was ich dann sofort als Faschingsklamauck demaskierte und ich meinte, für sowas gebe ich mich nicht her und "meinen Frauen" könnte ich sowas nicht zumuten, wenn ich allerdings komme, und das auch sehr gerne, dann als weise Frau, sowie ich die Hexe verstehe, lebe....hihi

Nun ist es soweit, ich wurde angesprochen und gebucht für einen: KräuterTeevortrag mit Verkostung quasi neben Folterwerkezugen im Orginalturm der Inquisition als Kräuterfrau zu referieren über Kräuter, Tee, Zubereitung, Inhalt und Handwerk, eine kleine Verkostung verschiedner Kräutertees rundet den Vortrag ab - was ich unbedingt noch abchecken muss, ist, wie die Rauchmelder abgestellt werden, damit ich räuchern kann !!  
ach ja, bei Schwarzmond im Wassermann (mein Sonnenzeichen !) noch mal hihi !!!

 

Danach im freundlich-friedlichen-farbenfrohen Feuer-Februar 2014

 

Jetzt einen langen Monat später, der so schnell, teils kurzweilig, teils mit tiefen Erkenntnissen, die eingefangen werden wollten vergangen ist, sitze ich hier und trage nach.

Der Hexenturm geht in die 2. Runde, am BarbaraTag, den 4. Dezember gibt es den KräuterteeVortrag noch einmal mit 2 Tagen vor dem JulVollmond dann dürfen wir gespannt sein, was diese Mischung bewirken will. Es wyrd.

Und: Wir hatten wunderbare Seminare hier und es folgen noch weitere Interessante nach.

 

Erbauliche Worte eines Nöks an seine Brunenfrau - inspiriert von dem sich im Teich spieglenden

bald vollmondigem Löwinnenrund, während Silberweide tanzend ein Efeuherzblatt reicht herauf und hinein

in fliessende Wellen erreicht es schwankend Ufer, die einst unbekannt und fern, näher waren im Traum,

da wispert die Sirene verführersich und taucht dabei ihre entzückende Flosse ins schwarze Wasser hinab -

wir lauschen dem singenden Wassermann, Verliebter berückende Worte:

 

Was ist Realität im Grunde schon ?

Die Realität, so sagen die Wissenschaftler, wie ich hörte, ist ein Fluss, eine Vielzahl von Möglichkeiten, abhängig vom Beobachtenden.

Die Quelle liegt in der Beziehung zwischen Wahrgenommenem und Wahrnehmenden. Wie wahr doch diese Worte sind, meinst du nicht, meine Befliessende ?

Vielleicht war es Neptun, der trunken schwankende Gott, welcher Saturn im Griff hatte und diese Mondin des Wassermanns so durcheinander brachte, indem er eine ganzheitliche Verbindung zwischen den Wissenschaften und dem Heiligen forderte. Wir spürten es alle, du erinnerst dich sicherlich, Tränenreiche Schöne !

Vielleicht ist es seine visionäre Einladung an uns alle, neptunische Werte wie Verbindung, Mitgefühl und Fantasie in unsere Kultur zu integrieren. 

Schweren satyrnischen Bedürfnisszeiten zur Vermählung dargeboten. - er betäschtelt mit seinen feuchtsinnlichen Riesenfingern platschend moosiges Ufesrstein greift fest nach silbrigem Haar, welches treibend sich verlieren droht im kräusselnden Teichesrund. -

Vielleicht aber war ich es, der alte Nök, der rief: "Trinkt aus, ihr Träumer, bevor ihr verdurstet. "Sprachs und verschwand wie ein Schluck mit der Schönen hinein.


LITHA - Zeit - in der Nähe zum KrebsSchwarzmond 25.Juni 2014
So sind die Tage kürzer nun, einwenig Regen, abgekühlt, die Nächte eh kalt und das ganze Jahr fast immer Knochenwind- der Heiler Chiron mit Saturn macht mächtige Trigone den ganzen Juli, galopp mit dem Sensenmann - was für ein genialer Reiter! wunderbare Auflösungs-, Loslassprogramme starten, Prüfungen inbegriffen vom Feinsten, Strukturen erwärmend oder eingemeiselt aufs Neue oder ganz andere Winde, die Schöpfendes aufs Phantastischte zu bilden vermögen, eben so wie wir es wollen. eine herrliche Zeitqualität, 6-Sternartig, mit Mars und Venus-Lilith-Konjunktionen, was bedeutet die innere Partnerschaft, wie äussere Beziehungen zu vervollständigen, durch Schattenintegration und UraltDogmenauflösungsmöglichkeiten zur Erweiterung und Befreiung, denn nicht umsonst werden gleich 6 Fingerzeig-Gottes sichtbar und aktiv - warum heissen diese astrologischen Konstellationen wohl so ?!!
- na, dann, frohes Wirken, auch das Maya-Neujahr fällt in diese Zyklen mit MULUC, roter solarer MOND, die Kraft der Selbst-UrInnerung, Reinigende ImpulsSchubkraft, die göttliche Führung wiederKennen: JETZT
in lakech und namaste und aloha - ich grüsse meine unsterbliche Seele in dir
- na , wenn das nicht "reinhaut" (z.B. beim Fussballfiebern - was denn dann noch ?!
zwischen Imbolc und ostara - in der tiefe der Fischezeit, bevor die knospen brechen ----2015

ich versuche mich wohlzufühlen und wenn ich weiß, dass es mir schwer fällt, da hilft nur Gelassenheit zu üben, allein dafür scheinen anstrengende Begegenungen da zu sein, um Erfahrungen zu machen, die mich auf meinem speziellen Weg bestätigen - ich freue mich sicherlich, warum geizen mit Wissen, als ob es nicht auf den Bäumen wächst -  nun, ich visualisiere mich an der QUelle sitzend, nichts fliesst durch mich persönlich, es wird gegeben, so formuliere ich es bei Buchvorstellungen, von mir erhält es den Stil und die Art und Weise, wenn es Humor gilt dazuzufügen, dann werde ich es tun - Humor, Gelassenheit, Freiheitliches Denken und Willenstärke..... so höre ich das meer rauschen und schöpfe in meinen träumen - ich spüre wie alles sich fügt, vertraue, vertraue....raunen die ersten Blättlein, ihre Bitternis ist das wahre Süss seit Langem - gnädig stimmt mich das und sehr froh - ich erstarke, freyes wyrd folgen -

Ostern 2015
nun ist wieder ein Ostermarkt glücklich und erfolgreich gelaufen .... meine abendliche Dankesrede an alle Helfer und -innen - heuer war ich äusserst diszipliniert, auch meine Stimmung war meist erhoben, strebsam und tüchtig - wieder hat alles geklappt  - die hier lebenden Pflanzen wollen nun versorgt werden. Das Pflanzengeschäft wird anders werden mit den wenigen Märkten - doch einige HOffeste werden wohl beworben und ich freue mich sehr darauf, sie zu gestalten, mit immer neuen Aktionen zu bereichern - es gibt den ein oder anderen Pflanzenmarkt, den die LEute dann vermissen, es gelingt mir immer mehr, die meisten Stammkunden zu mir direkt zu ziehen - mal sehen, was die Menschen, die hier vermehrt Kurse machen auch einkaufen - die Atmosphäre, das Relaxte und persönliche Einkaufen wird hier geschätzt - meine Knochen sagen mir, dass es genau die reichtige ENtwicklung ist und ich fühle mich dabei freyer ( gibt es überhaupt für frey Steigerungsformen ?) -die ENtwicklung ist wohl stetig wachsend, im RHythmus der Natur, nach der Winterruhe kommt das Erwachen, fein - - - -
ich bin eine starke Frau, dafür gibt es keine Steigerungsform, es gibt für jede und jeden eine gewisse Stärke, die es zu entwicklen, zu kultiviern, in den Kreis von Loslassen und Wachstum zu setzen gilt. Dieses Frühjahr wird mir das sehr bewusst, ein Sterben und ein Neuge bär en. Danke da auch an Schwester Ingrid - die Natur leidet nicht, sie wandelt sich einfach -
die kosmische Stellung gestern, das 7. Tor der Öffnung, das seit mehreren Jahren immer wieder begann, hat gestern mit Uranus gemeinsam mit der Sonne stark neue Impulsenergie freigesetzt.
Dazu der starke WaageVollmond am Karsamtag, davor der Karfreitag mit dem großen Innehalten, den Frühjahrstürmen, das RIngen der Caillach mit Freyr und Freyja als Ostara vorallem Ende März die Pluto Konsellationen mit der mächtigen FrühjahrsTagundNachtGeliche durch Fische-Schwarzmond und Sonnenfinsternis, was deutliche Lilithkräfte freihob. Nun eben kommt dann der WidderSchwarzmond, heuer eben stets nach den Vollmonden, die gegenüber sich spiegelenden Zeichen, setzen nach und ergänzen wesentlich das in Aussicht gestellte, lassen es reifen und vollenden es zum WIederaufgang zum nächsten Vollmond - immer als CHance, Möglichkeit - das will gelebt werden, drängt mich, als Wasserschöpferin mit Urania als Matronin und der zähen Jungfrau-Energie sehr gezielt.
Die Waage als Abendvenus dargestellt, kümmert sich um sich, nachdem sie ihr REich geformt hat, sie spiegelt bewusst nach aussen und strebt so nach innerer Harmonie, bevor sie im AUssen blindes Wachstum verpufft, stets ist sie auf freudiges Schaffen und Schönheit, die sich neu erfindet bedacht. SO kommt der WIdder vom egoblinden Aktionismus zum SPiralhörner-AUsgleich des Mutterschafs in Balance von EIgenmacht und AUsformung - die Hypophyse wird gestärkt und so auch einem neuer Zodiak- voranschreitend mit Zirbeldrüsenwachstum pur.
Zunehmend gelingt es so Wachstumskräfte gezielt zum Wohle aller einzusetzten ganz frey (kardinale Luft der Waage) und ganz kompromisslos (kardinales Feuer), denn was hier erreicht werden kann ist pure Konsensfindeung mit gleichseitigem Schöpferischem Tun, wie toll !
Und es war sofort formbar, sichtbar, spürbar - ein gutes Wort, ein gemeinsames Empfinden und sofort eine Erhöhung, ein Glücksgefühl, Freude, Frieden, all diese gemeinschaftlichen Wahrnehmungen potenziert. Dann wieder das ganz "normale" Markttreiben, das fast derbe ländliche , doch stark nach Gefühlen geleitete körperliche Sein, dazwischen einige Intelektuelle, besonders ANders, Kluge, vielleicht Städter, sich abhebend wollend von der Masse und doch immer wieder die individuellen AUsprägungen aller so spürbar - viel Lachen - Fragen, die Vertrauen ausdrücken - ich freue mich sehr, inzwischen so wirken zu können, zu sein, es einfach zu tun - wenn du es einmal begriffen hast, schiebt sich das Folgende hinten drein - mit Macht - und es war super interessant, dies hier auf dem Hofmarkt zu betrachten, dabei zu sein und mit Liebe und SelbstGnade mit zu wyrken .
Habt Dank ihr Engel, Ortswesen und Pflanzendevas für euer Wyrken, ihr lieben Kräuterkinder hier und nun auch anderswo frohes Gelingen...
im Frühling des wunderFülligen JupitertJahres 2015
Die Übung, im Vertrauen sein, aus dem Herzen heraus Gestalten in Schönheit, ist auch eine Geduldsprobe. Oft denke ich an Prüfung, mein Körper spürt sehr difisiel, was mir gut tut, und was eben weniger, was mich auf der einen Seite mit Eigenhumor beschwingter an Konfliktsituationen herangehen lässt und doch auch immer wieder, und das gebe ich gerade im Hinblick auf das momentane Pubertätsverhalten hier imHaus, mit einem Augenzwinkern und widerwillig zu, meinen Trotz herausfordert. Das Altern ist nichts für Weicheier und meine Mama ist die allerschärfste, sie dient mir da sehr als Vorbild, ganz Pflichtbewusst und tüchtig, ist das Alter dafür da, um zu vergessen, loszulassen, all das , was wir oftmals mühsam uns antrainieren, meistern ? erst wird geschaut, was das Leben so bringt, und Erfahrungen um fast jeden Preis gemacht, dann sortiert und klug agiert, vielleicht mit abundan auf die Schnauze fliegen abgewogen, was es bedeutet eigentlich Erfolg, Selbstanerkennung und Kreativität im Leben sich zu verwirklichen abzustimmen, bedeudet. Dann kommt die Gabe dazu, die spirituellen Erkenntnisee, Erleuchtungsmomente, die bleiben und inkarnationsübergreifend helfen, zu verstehen. so rauscht es vorbei, das bisschen Leben und mehr noch als das, kaum haben wir gelebt, verstanden endeckt und gespürt bewusst gemacht, geht es ans Loslassen, hingeben und mehr ans blosse SEIN, anstatt zu leben, zu wollen, zu tun. Im Jahr der Waage begreife ich das sehr, es entschleunigt mich mit Macht und keinbisschen Dünkel ist dabei, oder Arroganz, die sich als Unsicherheit tarnt oder umgekehrt. Ich weiß sehr deutlich, was ich tue und ertappe mich dennoch dabei, wie ich öfter, als mir lieb ist, daneben stehe und mich frage, wohin, das führt, was ich tu. Dann wird es wichtig und lustig zugleich und das neukreiierte Wort des Jahres, nimmt Gestalt an und Gewicht und beginnt zu harmonisieren: SelbstGnade - ich traue mir (noch) mehr zu, als vorher und dennoch muss ich schauen, dass ich Alltägliches geregelt bekomme - die Freiheit des Lebens ist vor allem, sich die Freiheit des Denkens und Urteilens über sich selbst zu erhalten. Abundan die Grenzen des eigenen Verstandes zu realisieren und dennoch die Füsse auf dem Boden bekommen nach dem Flug, das hat auch was mit Gnade zu tun und Selbstbewusstsein, die auf Erkenntnis des eigenen Selbsts beruht, und auf wenig Anderem versteht sich, denn was wissen wir überhaupt sonst mit Sicherheit, ausser vielleicht noch dass, der Drang sich zu verwirklichen keine Grenezn kennt, sondern "nur" Freiheit, Weite, Fülle, Liebe ?
---- die Amazone brüllt mit ihrer Bärin, tap tap, aus der Traumhöhle kommt sie aufgerichtet sie selber sich selbst - gefunden, dargereicht und hinabgestiegen, dann empor gekommen, hindurchgeschritten und für weiß. rein, golden befunden eigenmächtig steht sie im Licht des MOrgensterns und weiß, was sie tut, und will, was sie macht und liebt, das was ihr entgegen kommt, denn sie hat es in ihrem Innern erkannt und nun sieht sie es verwandelt im neuen Licht des Tages und siehe, es ward neugeboren, und mehr noch als damals - sie lacht und schwingt sich auf ihre Pferde - schnell ist sie und bereit zu fliegen - hehoa
 
zur wundervoll absolut einzigartigen entscheidungsfreyen SommerSonnenWende 2015 verfasst und seit Mabon um erweiterte Erfahrungsebenen mit Liebe und Freyheit bereichert -
Ich bereue nichts, denke aber schon abundan über Alternative Möglichkeiten nach - auch wenn ich zugebe, dass es mühsig und unbefreidigend ist, erschaffen wir doch ständig neue Parellwelten, so formt es meine Entscheidungskraft und mein Selbstveranwortlichkeitsempfinden, gerade dies auszumalen, und wenn in der Krümmung des Raumes, Elemente sich in ihren Ursprüngen ausgleichend verbinden und zu weiteren Himmelrichtungen inspirieren , werde auch ich reif, genau diese Sehnsucht nach Bewusstsein strebend musengleich zu verinnerlichen und hingebungsvoll nach aussen erweiterungsfüllig dem sein zu schenken.......
so lasse ich das Träumen begierdefrei ins Werden gleiten und lasse es geschehen, so wie es kommt und erkannt wird zu spüren: Jetzt am besten gleich multiparallel und sofort geschöpft durch alle Körperuniversen ...sehr lebendig eben wundervoll und ausgleichend anderes sein- -

Freyheit, wie ich sie meine,
ist nicht gleichzusetzen mit dem freien Willen, genau wie Illusion übrigens.
Freyheit meine ich hier, ist mehr als die "Einsicht in die Notwendigkeit", sondern die Einsicht (Innensicht), durch Bewusstes erkennen der (oder die) Wirklichkeit im Hier und Jetzt zu erlangen.
Wirklichkeit (wirkende Realität) von innen nach aussen (zu schöpfen), ist einssein mit der Realität und ist fern von jeglichem Entscheidungswillen, der immer menschlich ist und bleibt und im unerleuchteten Zustand eher phasenweise oder als Vision, Geistesblitz, Synchronizität und als Paradoxon erscheint und erlebt wird.
Das wiederum hängt aber auch mit unserem Bewusstseinstand zusammen, nehme ich das Göttliche als real- als gegeben hin, heben sich die Gesetze der Polarität sicher auf. Wir kommen immer mehr in diesen Zustand hinein.
Es ist so: ich bin jetzt genau da mit den wichtigsten Leuten, die es dazu braucht um genau das zu beabsichtigen, was dann passiert, was das einzige ist, was passieren konnte und vorbei ist , wenn es eben vorbei ist........ so eine EinSicht ist fern jeder NotAbwende, egoistischer und instinktgesteuerter Egomuster, sondern beinhaltet das göttliche Bewusstsein, was immer und überall existiert, zum Wirken einzuladen.
Das könnte ich, wenn ich es platt ausdrücke, auch als freies Wollen bezeichnen, ist aber dennoch eine Illusion. Ich nehme das an, was kommt, sehe meinen Part dabei, also übernehme SelbstVerantwortung und schon geht es weiter, wird freyer. Zugegeben ist es paradox. -
Es ist keine, "mir ist alles wurscht-mentalität" und "hat ja einfach reden hier als WohlstandMenschin" oder in der EsoSzene immer mehr um sich greifende Er/IrrScheinungsmuster, die jegliche Selbstmacht einer hierarschisch höher geordenten Macht überverantworten und es dadurch immer weniger finden, nach dem Motto: "es kommt schon so wie alles kommen soll" zur resignierten Selbstbetrügen wird, zum abgehobenen Scheingläubigkeit, da ist dringend ein ganz einfaches Sich Selbst Erfahren und die Lebendigkeit in der Natur zu fühlen erstmal notwendig und dann kann  erst ein loslassen erfolgen, weil wir es auch offen halten können, was dann nachkommt und garanitert puschend funktioniert, also wer so argumentiert, macht es sich zu einfach, bewertet linear, kommt nicht weiter, ein bequemes Leben ist das nur unter Umständen, meine Erfahrungen sind da gänzlich andere, ein erfüllendes kann es so nie geben.
Ich könnte auch sagen, erst kontrolliere ich so viel als mir möglcih, um es dann wieder bewusst abzugeben, den Spirits zu überlassen und was passiert (wirklich) unmittelbar: aus wunden werden wunder.
Denn ich beziehe meinen menschlichen Wunsch mit ein, auch zu sehen, was auf der anderen Seite steht, wem ich da begegne oder was da kommt , wenn ich einen Weg von a nach b entlang fahre, fahre ich nie gleich (Menschen, die mit mir zu tun haben, können das bestätigen) wenn ich einen Termin habe, gehe ich dann aus dem Haus wenn ich meine, es ist die passende Zeit dafür, es ist nie zur selben Zeit. Ich komme meist "richtig" an, obwohl ich das eine Mal eine halbe Stunde früher starte, und mir dann ein wichtiger Mensch auf dem Weg begegnet ist oder eine Umleitung, Stau etc.Zeit verbraucht, während ich relaxt im Auto ein Audio mache oder höre oder ich treffe noch einen Menschen am Zielort an, der später schon nicht mehr anwesend gewesen wäre. Ein anderes mal gehe ich ganz knapp aus dem Haus, komme vielleicht sogar nach der Uhrzeit zu spät, bin aber deshalb genau richtig, weil die Hausherrin schnell noch einmal weg musste oder ein anderer Mensch, den ich treffen wollte, auch dann dazu kommen konnte.
Es ist zeitlich, räumlich wichtig für mich flexibel zu sein und unabdingabr für meine schamanische Tätigkeiten. Selbstverständlich gibt es Entscheidungen, wie das Atmen, die ich nicht ständig und überall bewusst treffe, bestenfalls zu Meditationszwecken bewusst darüber durchdenke und dann geschieht ES von ganz alleine, das ist bekannt.
Bei deinem Beispiel zu bleiben: ich kann selbstverständlich "nur" in eine Richtung entlang gehen zu diesem Zeitpunkt, beziehe aber dennoch die Möglcihkeiten ein. Mein spirit wandert vielleicht in die andere Richtung, öffent sich für Möglcihkeiten und am nächsten Tag oder in einer ähnlichen Situation probiere ich das andere aus. Ja, ich kann nicht ständig alle Möglcihkeiten und dann diese auch noch liebevoll annehmen, dann werde ich handlungsunfähig, hänge e-motional fest oder bin garnifcht richtig da, werde eben dusselig, ein Spielball anderer, siehe oben, aber genauso wenig kann ich ständig lediglich reine Verstandesentscheidungen treffen, die ohne umfassenderen Hintergrund und ohne Mitgefühl auch den nicht kalkulierbaren Eventualitäten und spirituellen Eröffnungen von Synchronizitäten und Paradoxien. Das macht mich destruktiv, degradiert mich zur Maschine und beinhaltet weder Sinn, Zukunft noch Entwicklung. Dabei ist absolut zielführend Eigenmass, Bewissstseins Kompetenzen und feines freudiges und absolut freyes Gefühl im Herzen zu erfahren, zu trainieren, zu erweitern, damit es immer mehr gelingt.
Am klügsten, feinsten und führendsten sind sicherlich diese erweiterten Wahlmöglichkeiten der drei Wege. Und unter unsgesagt, wichtige Entscheidungen treffe ich nicht, bevor, ich nicht diese dritte Möglichkeiten herauskristallisiert habe und damit ist beileibe nicht ein fauler Kompromiss oder das offensihtlich Einfachste gemeint. Also, ich kann rechts und ich kann links fahren, klar, fahre dann aber gerne auch mal gerade aus. Einfach weil ich es fühle und meine Umwelt möge es mir verzeihen, zuerst sieht das überhaupt nicht klug aus, selbst für mich, dennoch ist es gefühlte, intuitive Weisheit, so wie ich sie in dieser Angelegenheit erfahre.
Die Entscheidungen, Konsequnezen daraus werden an wunderbaren Früchten, schöpfersicher Energieausdruck der wunderVollen NaturFülle in uns und um uns erkannt, selbst ignorante Zauderer, Kopflastige Zweifler und sakastische WeltverbessererInnen werden es dann erkennen können, wenn sie zu schauen wissen und bereit sind, es selbst in sich zu fühlen, wahrzunehmen.

Ohne Traum, tiefes Urvertrauen von einer universellen Kraft, wirkend in Wurzel, Blatt und Blüte, gelingt es kaum, alles geht mit Liebe, Freude, Eigenverantwortung leichter.
So in der Art, wie es einmal ein Schamane zu mir sagte:
right ist the right side, left is the other side:-)

Dazu lädt diese Jahreszeit uns ein. Herzlich Willkommen beim Seelen schauen......

nahe KuhVollmond im Oktober 2015 - SamhainZeit ..naht , ich dichte.
 
an der Wurzel des Baumes,
der nie fällt
sitzen drei Frauen
spinnend, webend trennend
im Brunnen spiegelt sich
nagender Drachen
- schläfst du noch ?
 
 

SAMHAIN DUNKELMOND 11.11.15

Unterweltenflug - hören wir in der stillen Zeit bis Jul auf die Stimme unseres Herzens kann es geschehen, dass wir fliegen. Hell und Dunkel verlieren ihre Polaritäten , wir stellen uns ausserhalb der Anziehungs- und Abstossungsprozesse und können entspannen. In aufgewühlten Seelen kehrt Friede ein, Weite und Stille von der Hektik der fremden Welt ausserhalb. WIr fassen Vertrauen und spüren wie wir gehalten werden auch ohne unserer Kontrolle, Musterprogramme und Prozessentwicklungen.
Einfach so - wir müssen nichts dafür tun.
Die beste Voraussetzung auf geniale Lösungswege zu blicken, besonders andere weiterführende Impulse im ganz normalen Alltag empfinden zu können und freie Beziehungen mit Pflanze, Tier, Mensch und der uns umgebenden Umwelt zu pflegen. Gefühlte Intuitionen, die die Schönheit der Dunkelheit beleuchten und die Einzigartigkeit unserer Seelen freisetzen helfen - die Voraussetzung, die Stärke und die Tiefe unseres Lebensfluges geschieht so innerhalb und strahlt mutig kreativ nach aussen. Wir verändern.
Wie erhebend doch SelbstGnade ist.

 
13.NOVEMBER 2015
 
Meine Kerze brennt.
Möge sie Licht bringen, da wo Dunkel regiert, Not, Angst und Trauer unter Gier, Gewalt, Wut und Schmerz verborgen.
Möge sie uns allen den Weg durch die Nacht erleuchten.
Kerzen des Friedens und der Hoffnung.
Wir sind alle miteinander verbunden.
Solidarität ist die Zärtlichkeit unter den Völkern.
Die Hoffnung gedeiht in Liebe und Freyheit, überall und in jedem menschlichen Herzen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Meine Kerze brennt für Opfer, Täter und vermeintliche Erlöser.
Lass das Licht sie vereinen, herausfordern ihren Traum vom Leben Wirklichkeit werden zu lassen, wo alle Menschen Schwestern und Brüder sind. Im Grunde wollen wir alle das Gleiche, Frieden, Liebe, Anerkennung, Achtung und ein Leben in Harmonie und mit Sinn, Hingabe und Selbstverwirklichung unserer einzigartigen wunderschönen Seelen.
Meine Kerze brennt, schützt die Frauen, die Kinder und bleibt integer.
Meine Kerze brennt.
 
 
19.11.15 NAMENSTAG - DAS ROSENWUNDER
 
aushalten, auf dem Bergkamm stehen, spüren, wie der Weg, den du beschritten hast, wertlos wird, zusammenbricht, in Scherben liegen, Ideale, Vorstellungen, Abbilder, Projektionen und Feindbilder, sie rauchen, sprengen sich selbst, zerbrechen, nun sitzt du da, MENSCH, halt es aus, bitte, eine Weile noch, einfach aushalten und dann sei gnädig, mit dir, deinem Gefühl, deiner Anteilnahme, rutsch nicht mit dem Arsch den Berg hinunter und such nach dem dem nächsten Projetionsabbild, sondern bleib hart an deinem weichen kern - und dann zieh ...die Kabel des Projektors, der Monitoren und sei einfach du selbst, strahle nach aussen, was du selbst verwirklichst, kommt zu dir zurück, auf dich zu, vervielfacht sich, das ist magische Kraft - ein Bergfest feiern, zusammenhalt, sein, Standhaft, fest, KraftVoll, Lust und Machtvoll, selbste stehen, sich freuen, Empfindung von Ankommen, Frieden, Schaffen, SelbstVerwirklichung und SoSein - einfach leben...was willst du wirk-lich ? sei frey, machtVoll, ohne Sucht und sehnen, was und wie ich in mir finde, das ist es , was zählt und wie Leben ist, weisst du es und spürst du es auch ?
 

 

08.12.15

 
Heute feiern wir das Fest der unbefleckten Empfängnis / Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria, Himmelskönigin, die den Himmelssohn von einem Gottvater gezeugt empfangen “darf” auch selbst von der Großmutter Anna mit "mir geschehe nach deinem Wort..." in Gnade empfangen und gezeugt wird (mit einer hochkomplizierten theologische Festeinführung im 12. Jahrhdt.) hat zum Ursprung, die Verehrung der weißen, reinen griechichen Göttin Astera, Mutter der Hekate, sowie die allumfassende Erd-, Sonnen- und Mondgroßmutter Astarte im gesamten Nahen Osten seit Jahrtausenden verehrt und bekannt, eine paradisische Wiege der Menschheit und genau eben die Gegend, die gerade aktuell zerstört wird.
Astarte wird mit Mondsichel zu ihren Füssen und mit strahlendem Sternenkranz dargestellt, mit heidnischen Symbolen, wie Olivenzweig, Lilie, Rose, Spiegel, Szepter, Krone, was später eben in Darstellungen der christlichen Maria, als Meeresstern, übernommen, bzw. deren Statuen gleich umbenannt wurde. SIe ist eine uralte aus sich selbst entsprungene Allgöttin, die sich mit Magie, Selbstwertigkeit und Verwirklichungsenergie selbst erschafft und als nackte Amazone Ashterah, von den Christen mit Lilith gleichgesetzt und verteufelt (was sonst!), auf einer Löwin stehend, den SonnenKönig schützt und begleitet. Auch mit schwarz-weißem Gesicht dargestellt, mit geflügelten Raubtieren, Schlangen, Drachen und anderen ins kollektive und persönliche Unterbewusstsein verdrängte (Un- und MIsch)Wesen umgibt sie sich und ist in allen Kulturen als dunkle Zauberin, Hexxe oder Leben- im TodesGöttin verankert.
Ja - super, gerade in der dunklen Kontemplationszeit zum Hervorheben der Jahresschätze schenkt uns das erhebende, erhellende - heilende Bilder.
Ich wünsche Euch ein freudiges Integrieren. - Drachengebrüll....
 
 
31.12.15
Das Alte Jahr ausräuchernd mit kostbaren schwedischem WidertonMoos, Beifuss vom Zaunrand meines Gartens und feiner FichtenMistel, unterscheide ich, messe und hafte Nichts mehr dem Trennenden an.
Das Neue dann einräuchernd mit kostbarem selbstgemischen MondWeihrauch, TarotJahresRad legend, Stäbe und Runen werfend sinne ich vor, soweit ich auf der Hecke zu reiten vermag.
Dazwischen wandle ich im Garten, wo das Wilde haust in Tierfellen und hohlen Bäumen, die Sprache der Vögel verstehend und mit den sternenklaren Wesen der Kräuter reisend, um Heil und Segen zu bringen, wann und wo immer wer es auch benötigen mag und der Hilfe bedarf.
Eine gute Zeit DANKE zu sagen, für Alle, die mich in diesem wundersamen großzügigem und wandelschnellen 2015 begleiteten, für Ihre Bereitschaft meinen Worten zu lauschen, mit meinen Augen zu sehen und ungeheuer mutige Schritte in unbekannte Gebiete dieser und jener anderen Welten an meiner Hand zu gehen.
Danke besonders für die geschöpften gnädigen Geschenke hier, dort und dazwischen, mögen sie auch nicht alle von Dauer gewesen sein, ihre gebundene Präsenz geht nie verloren, sie verwandeln sich, so wie wir es vermögen, zu gestalten und die gemeinsam gefundenen Gefühle leuchten in dunkleren Zeiten, wenn sie auch selten in Räumen bleiben, die uns vertraut sind.
So wünsche ich Uns für 2016 eben dies, leichte Wege in den gütigen Gärten Unseres Lebens, Freude, Lust und Kraft dort so lange zu verweilen, wie Wir können und dennoch stets den Ruf vernehmend, von der freyen Weite der Wanderschaft zu neuen Ufern Unseres Selbst. Eure Freyja
Einfach freye Wahl : sucht Euch Was Grünes, Ganzes und Gutes von der Fülle aus Freyja' s Garten
 
 
 
RAUHNäCHTE 2015/16
 
Fröhliches SchneeSchippen - endlich sieht alles sauber, herrlich feucht tiefer und wieder ruhiger aus, einwenig heller ist es auch ! Alles wirkt entschleunigt. Laute sind gedämpft, mein Kater bleibt, so wie ich, lieber vor dem Ofen. Merkwürdigerweise empfinde ich die Rauhnächte jetzt, die wie jedes Jahr, ihrem Ende entgegenlechzen, ähnlich einer Schwangerschaft, nun klarer.
Es ist einfach langsam, aber sicher an der Zeit, wieder ohne ständigem Räucherdampf, wilden Geisterfüttern und dem diifusen Treiben im Nichtstun die tief erfassten Kräfte zu bündeln. Geschöpfte Energien wollen abschliessend gesichtet, benannt, ihrer Bestimmung zugeführt werden, bevor sie wieder im Dunkel verschwimmen, mit dem wilden Heer davon treiben, vielleicht bis zu einem nächsten passenden Ritual ihre Kostbarkeiten freizugeben oder völlig unvorbereitet zu nur scheinbar unpassendster Gelegenheit hervorzubrechen und zu konfrontieren mit den eben nicht fertig gemachten Hausaufgaben der Identifikation mit diesem Thema, manchmal auch bestenfalls verschwinden sie einfach auf nimmer wieder sehen auf und davon.
Das kann initiert werden als magisches Spektakel, ist aber nicht notwendig. Meiner Erfahrung nach, sind die kostbarsten Gefühle weniger auf Aufsehen bedacht, sie kommen und reissen sowieso mit.
Wir haben nichts entgegen zu setzen, ausser unserer Angst, unserem Anhaften an Bedeutungslosigkeit und dem Aufbegehren antrainierter Verhaltensregularien. So empfinde ich die letzten Tage der Rauhnächte 2016 kraftvoll in ihrer Einfachheit, bedeutsam in ihrer sanften Begeisterung und im Schneekehren und der Beschäftigung wie Saubermachen und durch die Arbeit mit den Dingen, die eben gemacht werden müssen, als Friedenbringend und so genial Freiheits entscheidend.
Wie sagte schon Rumi sinngemäss, einer meiner liebsten Dichter und weitgereister spiritueller Meister,
die wahre Arbeit, wird im Garten gemacht, draussen beim Umgraben, Pflanzen und immer wieder aufs Neue Säen.......
that´s the true beginning of all important feelings, powerfull experiences and understanding of magic..
 
HOLLETAG 5.1.16
 
Ganz inspiriert, heißt beGEISTert,
eingegeistert- um genau zu sein ,
mit der wundervollen weiß-rot-schwarz-goldenen Holle, Hulda, Percht und ihrem Gefährten Gefolge,
rufe ich DANKE hinaus in die letzte Nacht der so wandelstarken Rauhnächte 2015/16.
Die Essenz ist gesidhet, lachende Menschen sind durchs Tor geschritten, aufgeweckt, gewandelt, gespürt, berührt, durch die Asche bemalt, getanzt und gesprungen mit der Percht und ihrem Gefolge, erkannt, wahrgesprochen und berufen Goldenes geschöpft, Runen tanzten auf der Schamaninnentrommel, Kraftwesen reigten sich ein und tun es weiter noch......
dicker Nebel wabbert nun,
spült auf den Wegen und im Wald die letzten RauhnachtGeister fort und bringt die gefühlte Goldene HolleFülle zum Fliessen.
sprühen wir unsere Häuser, Räume, Körper und weitere, Land und Stamm und Baum und Blatt mit der wunderVollen Holleessenz
wird alles gewandelt, neu in Wachstum und Fülle gedreht -
so sei es, so wirkt es, so ist es - es ist wohlgetan. Heho
 
Freytag vor dem LILITH-Seminar 15.01.16
 
Und wieder ist ein FreyjaTag, die ich so ganz besonders mag....mit Engelwurz-Drachenblut-Wacholderbeeren und PaloSantoHarz-Räuchern, sauguter Musi bereite ich das Lilith-Seminar vor - mit Grünkohl-Aroniabeeren-Salat, über WunderWiesenTarte bis Orangen-Apfel-Dattel-Reis und Schoko-Chili-Creme, damit zwischen den Teachings, Reisen und Trainings auch Feines Schmausen den inneren und äusseren Körpern zu Gute kommt - da lacht sich Lilith schon eine Runde warm und während der Schnee im schrägen Wind langsam dünner und immer schneller fällt, wirklich alles noch feuchter und dichter wird, lass ich die rote Drachin frei, schwinge mich im Falkinnengewand auf ihren Rücken, zurre die Katzenfelle enger und vermute, dass Vorfreude und Hingabe lediglich von den gütigen Überraschungen der Göttin übertrumpht werden mag......gnadenVoll versteht sich !
 
Samstag während dem Ritualkreis nachts bei Sternenklarer FrostWinternacht
Drachenplätze, Lilith's Orte in den Sanddünen dieser Erde, Steppenweite und in den Feuerflammen, wo Gesichter tanzen, spürst du die eigenen Vogelschwingen und über den glasklaren Eisfeldern, Echsenglieder falten sich auf, du brichst dich neu in der Tiefe der spiegelnden Facettenaugen, sieh deine Bewegungen der Schlangenhäute --- bald wirst du reiten, morgen kommt der Flug, dein Tanz, die Sehnsucht nach Verwirklichung bestimmt deinen Weg, die Ängste fallen ab, wie Schuppen im Schütteln der uralten Leiber.....du kommst nach Hause, dein Stamm ruft dich und du schmeckst die Freiheit deiner SeelenLust - während das Sternenzelt sich aufspannt zwischen den dunklen Winkeln der Welten...... hahejao - ......
 
 -MAYA - KIN - Geburtstag - 2016 - Persephone MOnd
heho - für die alte Knochenfrau, für alles Starre und tief Eingegrabene, möge es mit Licht der Barmherzigkeit erleuchtet werden, auf dass der Stachel des Skorpions heilsam wyrket und nimmermehr dar ins Fleische sticht - wohlan schaffe, rühre in der Glut und lass hoch auflodern, rühre im Kessel und spuck in den Trank, von dem nur ein Tröpflein genügen wird, uns ganz zu entflammen - hehoa
 
 
IMBOLC 2016
RosenMontagSturmGedanken - Freyes Leben heißt immer wieder verwandelt aus dem Schoss von Mutter Erde hervor zu gehen, aus der Nacht und dem Dunkel der Seele empor zu steigen, gereinigt, erfüllt und couragiert sich neu gefunden erfindend frei zu präsentieren.
Das aufsteigende Mondsicheltor zu durchschreiten, aufgerichtet, authentisch, diese im Kesselraum gefassten Schätze im Licht zu zeigen, heraus zu lassen, darzustellen mit EigenMacht und SelbstSoSein, was Kindern zu eigen ist, Tieren und Pflanzen und Menschen in blühenden Gemeinschaften.
Heute im China New Year des FeuerAffen wird mir das Spiel des Lebens bewusst, das Handeln und Abwägen der Gesetzmässigkeiten des Erdendaseins und die Kunst diese Wandelkraft immer wieder in mir selbst zu spüren wiederum neu, authentisch und kraftvoll auszudrücken in der einzigartigen Schönheit meiner unsterblich unendlichen Seele.
Wohlan - machen wir es den Pflanzen nach, als Menschenkinder mit Macht von Caillach, Skadi, Ullr und Mani überbracht, weitergereicht seit UrUrUrzeiten, vom Kleinen Volk sorgsam bewahrt und bis in Menschengedenken hinein, gespürt, durchschritten und ausgeführt -
Imbolc Kerzen brennen hell.....
nach der SommerSonnenWende 2016

Über die Freyheit und die Liebe und das Dritte

Freyheit ist behüten und behütet sein,
führen und geführt werden,
Freyheit ist Nähe und darinnen geborgen sich zu fühlen und frey zu leben, zu sein
und genau das zu tun, was getan wird
Freyheit ist sanft und friedvoll
und ganz selten nur kann es sein,
freyheit im Kampf zu bewahren, zu erlangen oder erweitern zu können, zu müssen -
freyheit bedeutet Geborgenheit zu schätzen in der Nähe,
die gelassen alles anzunehmen bereit ist,
weil alles Leben ist und sein und Liebe und Freyheit in einem,
nur ganz selten an den Grenzen der Unendichkeit,
wo sonst Wandlung geschehen und erweiterte Freyheit gelingt,
gibt es Momente der Entscheidung,
wenn Nähe zur Enge wird und Druck entsteht,
wenn die Grenzen unerträglich erscheinen und den Raum des Behütens,
Geborgenheit und Nähe zur Ausgestaltung nicht mehr wichtig sind,
sondern als nicht mehr zu uns passend, hinderlich und uns erdrücken drohen,
dann kommt es zu Reibung,
Nähe und Freyheit und was wir darüber denken, fühlen und welche Motiviationen sie uns auch gemeinsam geben, trennen sich,
trifften auseinander, bis es explodiert,
was der Mittelpunkt unseres Seins betrifft,
es entlädt sich die unerträglich gewordene Spannung
und neue Räume werden erschaffen,
erst wenn wir durch diesen Reinigungsprozess hindurch sind,
unsere Bedürfnisse von Sicherheit, Geborgenheit und Verbundenheit genauso anerkannt haben,
wie den Drang nach Ausdehnung, freies Wirken, Wanderschaft und Selbstverwirklichung gereift
und die Illusionen darüber aufgedeckt sind,
wird die Freyheit wiederum wachsen,
sich neue Nähe und erweiterte Räume einstellen,
die mit dann mit unserer Erreichten und neu anerkannten und gewürdigten Schöpferinnenkraft auf allen Ebenen gestaltet werden wollen, gelebt, verstanden, gespürt und genossen,
Fülle ist die Schwester der Freyheit und der Nähe zugleich
und mit Freude bewahrt sie sich,
achtet Erreichtes,
genauso wie Vergangenes zu verabschieden,
damit neues Leben machtvoll in Aktion treten kann -

Freyheit und Liebe sind das Paar, die genau Dies bewirken.............

06.01.2017 3-KönigInnenTag
Liebe FreyjaTagNacht-Grüsse für ein glückliches Götterjahr mit 3-KöniginnenSegen an Türen und Tor, Vogelsingen und schneidend klaren WInden zur erfrischenden Neubeginn an fliessenden Quellenteich, sichere Eisdecken schützend und feinfüllige Kristallnetze um Kerne, Knospen gewebt, sie träumen sich so entspannt in Vollendung für kraftvolle Energiestrategien.
Natur ist Tanz, auch wenn alles erstarrt erscheint, dicht bedeckt und eingefroren findet eine rhythmische Berührung der Naturthrone statt, draussen und in uns.... Natürliches Leben heißt Menschsein verwirklichen an den Plätzen, so wie wir göttliche Inspirationen erleben, sehen, wirken lassen durch uns in vielfältigster Weise mit unsrer Eigenen ermessenen Kreativität, Macht und Gaben. Diese Zeit lädt uns ein Einteilungen und Muster klar und deutlich auszubilden, Neues im Kern zu erforschen, unsere SelbstLiebe zu pflegen, um im steigenden Licht dieses Sonnenjahres Anderes Selbst zu zeigen, mit erstarktem Mitgefühl und mit Hingabe in Freyheit zu lassen, Neues auszutauschen, zu geben und zu empfangen, mit dem richtigen Timing, am optimalen Ort und mit genau den richtigen Menschen, einschliesslich Dir selbst, versteht sich: JETZT ist JETZT ! Tue es in Liebe - immer zu jeder Jahreszeit

09.01.17

Liebe sind die Samenkerne im Heiligen Raum der Großen Göttin.
Wer vermag dort zu sein, wird genährt, vermag sich klar zu spiegeln in der Natur, in den Menschen und ist einfach lebendig einzigartig schön.
Bald beginnt meine Aussaatzeit mit vollen Händen teile ich mit Euch: Neue Konzepte, SeminarIdeen, Gartenmessen, Termine, Buchprojekte und vieles Mehr wird frey gelassen - Ihr dürft gespannt sein.
Mit dem Segen der Götter mögen sie ALLE auf fruchtbare Erde fallen. Ich freue mich darauf Euch mit meinen Geschenken zu Dienen.
Sie gehören nicht mir und die Göttin verteilt sie, wie und an wen sie will. Was ich empfange fliesst zu Euch. So freue ich mich auf einen aufmerksamen Austausch mit Euch, auf ein gegenseitiges einzigartiges Inspirieren in Achtsamkeit und Respekt.
2017 Jahr der leuchtenden Sonne - Du darfst mich mit Deiner Schönheit, mit Deinem Mut, mit Deiner Liebe überraschen - ich mache mich bereit !


13.Januar 2017
Liebe FreyjatagMondGrüsse für Euch heute ala wildweise Dreizehn:
nach feinem KräuterduftSaunen mit lieben Freunden, Atem geöffnet in weiten Bewegungen getanzt, gestanden aufrecht im Regenwind, Schnee auf heißer Haut gerieben und wohligwunder Wasserbilder in so vielen fassvollen Formen erhalten, gelassen, gesehen, verstanden, gefühlt.....olala - nächtens weitergeführt, gezaubert und
mehr verstandene Möglichkeiten noch intuitiv begriffen....
wild und weise, klar und flüssig, fliessend wahr und wert, fühligfüllig, goldigwürdig, feinst intuitiv und wunderschön aus den tiefweiten Quellenräumen der roten singenden HerzVögel lauschend, geistig kreativ bis zu den höchsten AdlernestGipfeln empor gehoben - leichte Stärke - hui...
konzeptionell strukturiert auf einfachste unmittelvolle Weise getan, einzigartig energiechoreografiert und verwirklicht in berührenden Überraschungen ins Leben geholt...oha -
Häute durchdringend duftendfliessendheiß und eisklarfest, die sehr respektvoll und rasendschnell uns Menschenfreunde, Seelennährende, Dich und Mich strahlend authentisch mit freyer unendlich mitfühlender Liebe und auf integerste Weise zu erneuern vermögen.....sonnenklar, oder? - jippy -
lass Dich einfach überraschen, freunde dich mit dem hohen Tempo an, sei selbstständig und mach ernst mit dem Goldenen Zeitalter der Wasserschöpfer und Schöpferinnen an den Seelenteichen ursächlich lösend, wandle - das ist natürliches Sein, vertraue deinen Schritten, du kannst nix verpassen, du lebst einfach - frey ! :-) heho


FreyjaTagGrüsse heute zum 2. Dunkelmond nach Jul dem China New Year des Feuer Hahns.
So stelle ich meinen Regenbogenhahn oben auf die Wilde Katze, die mit dem Wolf jagd und auf dem freyen GeistPferd stehend wie ein Totemtierpfahl aufgereiht wünsche Ich Euch ein leuchtendes Jahr!
Traut Euch, habt Mut Euch zu zeigen und in Erscheinung zu treten, überrascht Euch am Besten selbst, in dem ihr Euch stets treu bleibt und Euch verwandelt stetig mit der Energie des Feuers und so Eure Gaben und Eure Träume verwirklicht.
Für eine bunte Welt kräht er weit oben und dass das zarte Frühjahr knospt, das Licht erhellt jeden neuen Tag des ersten Tages vom Rest deines Lebens....

FreyjaTagGruss zu Imbolc 2017
das Frühlingsfest der Göttin Brigid, was wir jetzt am Samstag mit morgendlichem Quellengang, Kerzenweihe und mehr feiern. Viel Freude wünsche ich Euch Knospennaschend
bei lichtvollem Durchschreiten der Mondsicheltore, dem Binden, Reiten und WachSchlagen der Hexxenbesen und dem Lauschen der TraumLieder Eurer Maskentanzenden Bären - für ein wahres, wirkliches, authentisches Jahr. - Wir können es fühlen, tief in uns, wie ES kommt, steigt, treibt, sich bewegt, anschwillt und .....strahlt

Wo bist du einzigartig und mit nichts auf der Welt zu vergleichen ?
Wann tust du was Ver-Rücktes - Regelmässig ?
Wie bringst du dich zur Geltung und stichst aus der Masse, der Herde heraus ?
Wo gehst du konform, wann rebellierst du ?
Was macht dich zum Individuum, zum absoluten Einzelwesen ?
Welche Gabe schenkst du der Gemeinschaft ?
Wann bist du ein genialer Narr/Närrin - wirklich einE unnormaleR VisionärIN ?
Wie schmeckt Freiheit für dich ?
Welche Farben hat deine Schönheit, deine Liebe, dein Leben ?
Kennst du das schöpferische Chaos ?
Weißt du was du nicht weißt?
Welche Antworten schütttelst Du aus Deinem Winterkelch ?
- überrasche mich -

© Freyja Die Kräuterfrau​ Text & Foto #kraeuternetz

© ab 2009 - 2016 Kerstin Hertinger FREYJA copyright geschützte Texte - Abdruck oder anderweitige Verwendung nur nach schriftlicher Genehmigung, welche in der Regel allerdings gern erteilt wird. 


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Herzliches Danke für DEIN Mitfühlen, deinen Mut, deine Bereitschaft, in den äussseren Welten der Mutter Natur, die Wirklichkeiten Deiner Seele zu schauen. Wir treffen uns dann dort.