Geburtstag, 04.Mai 2010

was vor einem Jahr startete, lebt sicher nicht nur in Gedanken fort, versteckt erst auf der Seite kaum wahrgenommen, jetzt intensiviert durch die steigende Frequentierung. Schön, das freut mich. Euer Interesse ist Anreiz auch in müden Stunden zu tippen, Privates zu teilen, da nur die offene Bereitschaft des fruchtbaren Miteinanders Leben lebenswert macht. Das lerne ich von der Pflanzenwelt und staune immer wieder. Die Vernetzung zwischen einzelnen, auch artfremden Spezies lässt Gutes hoffen und Neues wagen. In dieser Zeit der Tat, der Befruchtung, der Verbindung und Gemeinsamkeiten will ich das betonen, was gleicht ohne anzubiedern, sondern ergänzend wirkt. Die Liebe fordert nicht, sie fördert und bei ihr gibt es nichts lineares, sondern immer Ganzes, denn das Gleichgewicht birgt das Gelingen, die Lösung. So gibt es Wachstum und Sterben und dass mein Kirschbaum dieses Jahr wieder abertausende von individuellen Blütenschönheiten für diesen einen Frühlingswind schickte, lässt mich demütig erschaudern. Zu was ist der Mensch fähig, wenn er sich nur diese eine Blüte dort zum Vorbild nähme?

06.06.2010

Diese etwa 100 Jahre alte Buche solltet Ihr Euch etwa 20 m hoch und mit etwa 12 m Kronendurchmesser vor- stellen. Mit ihren ca. 600 000 Blättern verzehnfacht sie ihre 120 qm Standfläche auf etwa 1200 qm Blattfläche. Durch die Lufträume des Schwammgewebes entsteht eine Zell- oberfläche für den Gasaustausch von etwa 15 000 qm, also zwei Fuß- ballfelder. 9400 Liter = über 18 kg Kohlendioxid verarbeitet dieser Baum an einem Sonnentag. Das entspricht demn durchschnittliche Kohlendioxid- Abfall von zweieinhalb Einfamilienhäusern. Bei einem Gehalt von 0,03 % Kohlendioxid in der Luft müssen etwa 36 000 Kubikmeter Luft durch diese Blätter strömen, mitsamt den darin enthaltenen Bakterien, Pilzsporen, Staub und anderen Inhalten, die dabei großenteils im Blatt hängen bleiben. Gleichzeitig wird die Luft angefeuchtet, denn etwa 400 Liter Wasser verbraucht und verdunstet der Baum an demselben Tag. Die 13 kg Sauerstoff, die dabei vom Baum durch Photosynthese gebildet werden, decken den Tagesbedarf von etwa 10 Menschen. Für sich selbst produziert der Baum an diesem Tag 12 kg Zucker, aus dem er alle seine organischen Stoffe aufbaut. Einen Teil speichert er als Stärke, aus einem anderen Teil baut er sein neues Holz. Wenn nun der Baum gefällt wird zur bequemen Bearbeitung des Ackers, auf Antrag des Automobilclubs, weil der Baum zuviel Schatten macht oder gerade dort ein Geräteschup- pen aufgestellt werden soll, so müsste man etwa 2000 junge Bäume mit einem Kronenvolumen von je 1kbm pflanzen, wollte man ihn vollwertig ersetzen.Die Kosten dafür dürften bei etwa 150 000 € liegen.

Januar 2011

Neues aus der Gärtnerei
Das wilde Rauhnachtheer ist weitergezogen. Auf die ruhigen Feiertage mit dem vielen Schnee, der gnädig so passend entschleunigen half, folgen nun die ersten Tage des Jahres, angefüllt mit neuen Vorsätzen, guten Ratschlägen und eine Menge an Ideen. Jetzt ist die Zeit der Kontemplation. Den Schatz aus der Stille heben heisst, Einfälle in der Realisationsphase zu verdichten.
Aus Einfällen und Vorsätzen können so Vorhaben mit konkreten Absichten geboren werden, die wie das zunehmende Licht auch immer weiter mit Übertragungen aus dem geistigen Fokus in die tatsächliche Manifestation gelangen. So ruhen zwar noch die Keime und Samen in der Erde, aber ihre Strukturen sind bis in den kleinsten Blattwuchs bereits ausgestaltet und die wunderbarsten Blüten und Früchte träumen, bewacht in Mutter Erde sich zum Werden und Sein. Eine überaus inspirierende Zeit, wenn Wissen und Wille ineinanderfliessen und mit Lust und Leidenschaft GärtnerInnenherzen höher schlagen lassen.
So ist auch in meiner Jahresplanung viel intuitives Wissen eingeflossen. Wohlbekannte, aber auch interessante neue Gartenmärkte und Ausstellungen sind bereits gebucht. Auch mein Beratungsbereich mit Vortragsprogramm, Seminaren und in der persönlichen Betreuung ist gewürzt mit neuen Ideen. Angeregt habe ich versucht, verbunden mit einem großen Danke für eure Anregungen, Eure Wünsche zu berücksichtigen und teile mein Kursprogramm in überschaubaren Wochenend-Workshops auf. Frei könnt Ihr so wählen, euch spezifisch aus 3 Gebieten eure Schwerpunkte heraussuchen und individuell zusammenstellen, was ihr eben gerade erarbeiten wollt und was gerade dran ist.
3 Arbeitsfelder zu je 3 Wochenendkursen sind zusammen "Die grüne Neun"!
- Wissen und Praxis der Pflanzenenergetik
- Wahrnehmung und Wirken in den Naturreichen
- Gestaltung persönlicher Resonanzfelder
Aus diesen können dann auch jeweils Workshops gebucht werden, je nach persönlichem Vorstellung, wobei ich gerne beratend unterstütze. Ausführungen, Termine und alles was dazu gehört, findet ihr hier unten und im aktuellen Jahresprogramm.
Wir bereiten also nicht nur unseren äusserlichen Garten, Haus und HOf auf die neue Saison vor, führen Reinigungs- und Erhaltungsarbeiten durch, sondern planen und pflegen auch unsere seelischen Landschaften, damit unsere Visionen mit kreativer Gestaltungskraft frei fliessen können.
Mögen unsere Planungen, Ziele und Vorhaben von der Art der Kommunikation mit den Pflanzen inspiriert sein, wie der berühmte islamische Mystiker Rumi beschreibt:
"Herr, kommt dieser süße Duft von der Wiese der Seele, oder ist es eine Brise, die von jenseits der Welt herüberweht?“

21.Februar 2011

" Nichts ist umsonst, alles hat seinen Preis. Mich interessiert es, wie man mit solchen Dingen umgehen kann. Jede Krankheit und jeder Schmerz hat seinen Ursprung, und das ist meistens der Preis, den man entweder für etwas in der Vergangenheit oder aber in der Zukunft bezahlen muss. Das Wichtigste ist es, die Zusammenhänge zu erkennen. Moderne Aerzte scheinen das nicht zu begreifen. Es ist die Aufgabe des Medizinmannes, sich in diese Zusammenhänge Einblick zu verschaffen. Wir wissen, dass alles Folge des Einen und Ursache von etwas Neuem ist, also eine sich fortsetzende Kette von Ereignissen. Man kann sich nicht einfach dieser ganzen Kette entziehen. Manchmal muss eine Krankheit oder ein Schmerz entstehen, um den bestmöglichen Preis für etwas bezahlen zu können. Wenn man sich nun einfach der Krankheit entledigt, wird der Preis steigen. Die betroffene Person wird das vielleicht selbst nicht erkennen, aber ihr geistiges Ich weiss darum. Das ist auch der Grund, warum wir uns drei Tage lang mit einem Fall beschäftigen, bevor wir ihn übernehmen.......... Physische Beschwerden können alle möglichen Ursachen haben, gute und schlechte, wie wir sagen würden, aber sie setzen alle auf der spirituellen Ebene an. Eine Infektion kann man auch als eine spirituelle Verunreinigung bezeichnen. Was sich im Körper abspielt, ist nicht das Wesentliche, deshalb verlangt die Fähigkeit zu heilen mehr als nur das blosse Wissen um den Körper. Wenn der moderne Arzt einen Kranken behandelt, sieht er nur die Krankheit und nicht den Menschen. Wenn also der Arzt nicht wirklich erkennt, was in seinem Patienten abläuft, wo das wirkliche Problem liegt, wenn er dem Patienten dann irgendwelche schmerzlindernde Medikamente verschreibt oder ein krankes Organ oder Glied einfach wegschneidet und in den Müll wirft, dann ist das nur vertane Mühe und hat ganz gewiss nichts mit Heilen zu tun.......... Jede Materie innerhalb der Natur ist gleichzeitig ein spirituelles Wesen in einer spirituellen Natur. Deshalb können diese Dinge auch als spirituelle Helfer eingesetzt werden. Es gibt Wege, diese Helfer herauszufinden und zu begreifen, wie sie zusammengesetzt sind - und zwar nicht nur in ihrer chemischen Zusammensetzung. Ich kann zum Beispiel eine bestimmte Pflanze in die Hand nehmen, auch eine, die ich noch nie vorher gesehen habe, und ihr Wesen, ihre äussere und innere Zusammensetzung verstehen. " Rolling Thunder

11.März 2011

" Im Frühjahr heuer taue ich mühsam auf...langsam komme ich nach Hause... Entgegen der rasant umgreifenden Saisonhektik bereiten wir so einfach als möglich, mit der Natur als Vorbild den Wachstumskräften die Möglichkeiten, zu wirken. Wir nutzen klug und achtsam Mondzyklen und kos-mische Gegebenheiten, um die Lebendigkeit der Erde anzuregen und unser Saatgut zu energetischeren. Wir arbeiten von innen nach aussen, wohlwissend wie wir als ein Teil im Ganzen wirken und wie sich Zusammenhänge von Wachstum, Fruchtbarkeit, Lebendigkeit zeigen, erklären, sogar in wahren Gesetzen verdeutlichen lassen und wie wir uns als teilhabende, unterstützende Kräfte selbst erfahren können. Wir kennen kosmische wie auch Mikroorganismen, als Förderung und Verbesserung und bringen uns als Austauschorgan in dieses wunderbare Naturspiel mit ein. Neue Kräfte formieren sich, wollen fliessen, nehmen Räume ein mit kreativen Gestaltungswillen in immer neuen Variationen. Wir spüren die helle hormonsteigernde Wachstumsenergie der Natur und nehmen sie auch in uns wahr. Mit dieser Einstellung lässt sich am besten säen, Obst- und Fruchtbäume erwecken und die eingeräumten oder draussen bedeckten Pflanzen zur rechten Zeit mit den rechten Handgriffen betreuen. Dabei streben wir an, die gleich der um uns erwachenden Natur innere freudigen Erwartung auszustrahlen. Was die, in jedem noch so winzigen Keim innewohnende Gewissheit eines wiederkehrenden Neubeginns in vielfältigster Fülle auch nur auszudrücken vermag.

31.März 2011

Mutter Erde
Ehre deine Mutter Erde, auf dass deine Tage auf Erden lange währen.
Die Mutter Erde ist in dir und du bist in Ihr. Sie gebar dich, Sie gibt dir das Leben. Sie war es, die dir deinen Körper gab, und Ihr wirst du ihn eines Tages zurückgeben. Glücklich wirst du sein, wenn du Sie kennen lernst und das Reich Ihrer Pracht. Wenn du die Engel deiner Mutter empfängst und nach Ihren Gesetzen lebst, so wirst du nie Krankheit erleben. Denn die Kraft deiner Mutter Erde steht über allem. Sie bestimmt das Schicksal aller menschlichen Körper und aller lebendigen Wesen.
Das Blut das in uns fließt, stammt aus dem Blut unserer Mutter Erde. Ihr Blut fällt aus den Wolken, springt aus dem Schoß der Erde, sprudelt in den Bächen der Berge, ergießt sich in die Flüsse der Ebenen, schläft in den Seen und tobt mächtig im ungestümen Meer.
Die Luft, die wir atmen, stammt aus dem Atem unserer Mutter Erde. Ihr Atem ist azurn in den Höhen des sichtbaren Himmels, rauscht um die Gipfel der Berge, flüstert in den Blättern des Waldes, wogt über die Kornfelder, schlummert in den tiefen Tälern, brennt heiß in der Wüste.
Die Härte unserer Knochen stammt aus den Knochen unserer Mutter Erde, aus den Felsen und Steinen. Sie ragen nackt in den Himmel auf den Gipfeln der Berge, und sind wie schlafende Riesen an den Bergeshängen, stehen wie Götzenbilder in der Wüste und sind verborgen in den Tiefen der Erde.
Die Zartheit unseres Fleisches stammt aus dem Fleisch der Mutter Erde, deren Fleisch gelb und rot in den Früchten der Bäume hervorwächst, und uns aus den Furchen der Felder ernährt.
Das Licht unserer Augen, das Gehör unserer Ohren, stammen beide aus den Farben und Klängen unserer Mutter Erde, die uns umschließt wie die Wellen des Meeres den Fisch, wie die wirbelnde Luft den Vogel.
Der Mensch ist das Kind der Mutter Erde und aus Ihr erhielt er seinen ganzen Körper, genauso wie der Körper des Neugeborenen aus dem Schoß seiner Mutter stammt, so bist du eins mit deiner Mutter Erde; Sie ist auch in dir und du bist in Ihr. Sie gebar dich, in Ihr lebst du, und zu Ihr wirst du wieder zurückkehren. Halte darum Ihre Gesetze, denn kein Mensch kann lange leben, noch glücklich sein, wenn er Seine Mutter Erde nicht ehrt und Ihre Gesetze befolgt.
Aus »Die verlorenen Schriftrollen der Essener« Das Friedensevangelium Buch 3 aus dem Aramäischen und Hebräischen von Dr. Ed. Bordeaux Szekely Verlag Bruno Martin, 1978

Vollmond im Juli 2011

Der Sommer zeigt sich in Hochform, wenn auch mit extremen Umsturzgedanken und plutonischen Kräften. Überall zeigen sich die Kräuter, blühen, wachsen und oft schon die ersten Fruchtstände. Vieles wird jetzt gesammelt und geerntet, verarbeitet und gelagert. Darum biete ich einige Exkursionen, Workshops und Kurse zu vielfältigen Themen an. Die nächste Semester-Planung wird gestartet und neue Kurse beginnen nach der Sommerferienzeit. Genaue Termine gebe ich nicht nur durch den Kräuterbrief bekannt, sondern sind auch auf meiner Webseite unter Kalender- Kurstermine mit allen aktuellen Daten abzufragen. Eine baldige Interessenbekundung erleichtert nicht nur meine Planungsarbeit, sie lässt auch individuellere Kursinhalte gestalten. Das kommt Euch entgegen. Gerne beantworte ich diesbezüglich Eure Fragen und lasse dann Eure Anliegen in persönlich erarbeitende Aufgaben- und Themenfelder ergebnisorientiert mit einfliessen. Da ich viel im Garten bin, ist es am besten, per Email mit mir Kontakt aufzunehmen oder auf meinen Anrufbeantworter zu sprechen, damit ich umgehend zurückrufen kann.

Advent 2011

Ich wünsche Euch das Licht der Hoffnung, was immer glüht, die Flamme des Glaubens, die uns nährt und das Feuer der Liebe, das uns wirklich lebendig macht

Heilig Abend 2011 DUNKELMOND

KENNT IHR MEINEN STAMM ?
Die Leute meines Stammes sind leicht zu erkennen:
Sie gehen aufrecht,
haben Funken in den Augen und
ein Schmunzeln auf den Lippen.
Sie sind weder heilig noch erleuchtet.
Sie sind durch ihre eigene Hölle gegangen,
haben ihre Schatten und Dämonen angeschaut,
angenommen und offenbart.
Sie sind keine Kinder mehr,
wissen wohl was ihnen angetan worden ist,
haben ihre Scham und ihre Rage explodieren lassen
und dann die Vergangenheit abgelegt,
die Nabelschnur abgeschnitten und
die Verzeihung ausgesprochen.
Weil sie nichts mehr verbergen wollen,
sind sie klar und offen.
Weil sie nicht mehr verdrängen müssen,
sind sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung.
Das Feuer brennt in ihrem Bauch!
Die Leute meines Stammes kennen
den wilden Mann und die wilde Frau in sich
und haben keine Angst davor.
Sie halten nichts für gegeben und selbstverständlich,
prüfen nach, machen ihre eigene Erfahrungen und
folgen ihrer eigenen Intuition.
Männer und Frauen meines Stammes
begegnen sich auf der gleichen Ebene,
achten und schätzen ihr "Anders"-Sein,
konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.
Leute meines Stammes gehen oft nach innen,
um sich zu sammeln,
Kontakt mit den eigenen Wurzeln auf zu nehmen,
sich wieder zu finden,
falls sie sich durch den Rausch das Lebens verloren haben.
Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück,
denn sie mögen teilen und mitteilen,
geben und nehmen, schenken und beschenkt werden.
Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität.
Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie kleine Kinder und
können gut damit umgehen.
Sie leiden aber an Isolation und
sehnen sich nach ihren Seelenbrüdern und -schwestern.
Wenn ihr selbst zu meinem Stamm gehört,
dann meldet euch bitte,
damit wir zusammen feiern können.
Stämme werden überleben....

1.1.2012

Neujahr
"Es gibt Dinge, die jetzt beachtet werden müssen. Wo lebst Du? Was machst Du? Wie sieht es mit Deinen Beziehungen aus? Bist Du in guter Partnerschaft? Wo ist Dein Wasser? Kennst Du Deinen Garten? Jetzt ist es Zeit, die Wahrheit zu sprechen! Schafft Euch Eure Gemeinschaft. Seid gut zueinander. Und sucht keinen Führer irgendwo draußen. Es könnte jetzt eine gute Zeit sein! Da ist ein Fluss, der jetzt sehr schnell fließt. Er ist so groß und schnell, dass er vielen Angst macht. Sie werden versuchen, sich am Ufer festzuhalten. Sie werden sich fühlen, als würden sie auseinander gerissen und sehr leiden. Wisse, der Fluss hat seine Bestimmung. Die Ältesten sagen, wir müssen das Ufer jetzt loslassen, uns in die Mitte des Flusses vorstoßen, die Augen offen und den Kopf über Wasser halten. Und ich sage, siehe wer dort mit dir drin ist und feiere. Zu diesem Zeitpunkt der Geschichte sollten wir nichts persönlich nehmen, am wenigsten uns selbst. Denn in dem Moment wo wir es tun, kommt unser spirituelles Wachstum und unsere Reise zu einem Stillstand. Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei. Sammelt Euch! Streicht das Wort "Kampf" aus Eurer Einstellung und Vokabular. Alles, was wir jetzt tun, soll in heiliger Weise und als Feier unternommen werden. Wir sind die, auf die wir gewartet haben."
Botschaft der Hopi
manchmal scheint es die Zeit rase, manchmal steht sie still, dann kann unsere Seele atmen.......

3.9.2012

so langsam wird es Zeit, beim Feuer an Bluemoon hatte ich zum ersten Mal den Gedanken und das Gefühl , jetzt mich um meinen Holzvorrat für den WInter so langsam kümmern zu wollen oder die herbstlichen Aufräumarbeiten, die schnell erledigt sind, im Winter aber nervenaufwendig sind, wenn alles langsamer geht und im Frühling die Zeit fehlt......
ich hoffe auf einen wunderbaren Indian-Summer, diese goldene Spätsommerphase, mit dem vollen Licht, den still schönen Sonnenuntergängen und der Fülle an frischen Kräutern, oder dem satten Genuss der süssen Trauben und saftiger Birnen........das Aufsammeln der Nüsse im ersten Laub und das Leuchten der Rosenfrüchte........noch rollt der Nebel nicht, talaufwärts und ich atme mit der frischer werdenden Nachtluft das sanfte Sternenfunkeln ein....ich liebe diese Zeit, einwenig wehmütig schon und die vollen Hände, bereit zu sammeln, zu ordnen , ein zu teilen......
ich mag die Zeit der Jungfrau, die starke Bärin, die brüllt um Mitternacht mit dem Bellen der jährigen Füchse und dem sehnsuchtsvollen Habichtschrei, wenn das Lauschen den Höhepunkt erreicht und das WIttern der Vergänglichkeit zur tröstenden Gewissheit wird, was im Herzen der Seele geerntet sich ewiglich bewahrt...

1.12.2012

Das Herz ist ein Muskel der Muße
er unterscheidet sich von allen anderen Muskeln.
Wie viele Liegestützen schaffst du, bevor deine Muskeln an Armen und Beinen so müde werden,
daß du anhalten musst?
Dein Herzmuskel aber arbeitet, solange du lebst.
Er wird nicht müde, denn eingebaut in jedem Herzschlag ist eine Ruhepause.
Für unser körperliches Herz ist es wesentlich, dass es in aller Ruhe arbeitet.
Das bedeutet, wenn wir unsere innere Wirklichkeit "Herz" nennen,
dass jene lebensspendende Ruhe und Muße unserem tiefsten Wesen entspricht.
Wenn wir unserem Herzen gemäß leben,
dann können wir jene Ruhe niemals verlieren.
Wir würden eher gesund, vital und ausgeglichen leben.
So betrachtet sind Ruhe und Muße nicht ein Privileg einiger weniger,
die sich die Zeit dafür leisten können, 
sondern die Tugend all jener, die bereit sind, 
dem Zeit zu geben, was Zeit braucht - 
eben gerade soviel Zeit, wie eine Aufgabe berechtigterweise erfordert.
Das ist Leben aus dem Herzen heraus.

9. Januar Zwanzig-Dreizehn

Wenn das wilde Rauhnachtheer weitergezogen ist, so ist die WIlde Dreizehn dageblieben und lädt uns weiterhin ein zur munteren Fahrt. Auf die ruhigen Feiertage bei mildem Regen und zwischendurch gigantischen Sonnenuntergängen und fast frühlingshaften Temperaturen, folgen nun die ersten Tage des Jahres, angefüllt mit neuen Vorsätzen, guten Ratschlägen und einer Menge an Ideen. Jetzt ist die Zeit der Kontemplation. Den Schatz aus der Stille heben heisst, Einfälle in der Realisationsphase zu verdichten.
Es ruhen zwar noch die Keime und Samen in der warmen feuchten Erde, aber ihre Strukturen sind bis in den kleinsten Blattwuchs bereits ausgestaltet und die wunderbarsten Blüten und Früchte träumen, geschützt im Mutterschoß sich zum Werden und Sein. Ist das nicht wunderbar? Eine überaus inspirierende Zeit also, wenn Wissen und Wille ineinander liessen und mit Lust und Leidenschaft nicht nur GärtnerInnen-herzen höher schlagen lassen.
Wir bereiten also nicht nur unseren äusserlichen Garten, Haus und Hof auf die neue Saison vor, führen Reinigungs- und Erhaltungsarbeiten durch, sondern planen und pflegen auch unsere seelischen Landschaften, damit unsere Visionen mit kreativer Gestaltungskraft frei fliessen können.
So ist auch in meiner Jahresplanung viel intuitives Wissen eingeflossen. Wohlbekannte und interessante Gartenmärkte und Ausstellungen sind gebucht. Auch mein Beratungsbereich mit Vortragsprogramm, Seminaren und in der persönlichen Betreuung ist gewürzt mit neuen Ideen.
Gerne bringe ich Euch die dargebotenen Fülle an Terminen und inspirierenden Inhaltsbeschreibungen meines Seminarprogramms näher, so dass die Entscheidung, das genau Passende für Euch heraus zu finden, unterstützt wird. So bald Euch also etwas anspricht, zögert nicht, mich anzusprechen. Ich ziehe die intensive und feine Arbeit in kleinen Gruppen vor und es ist in dieser aussen schnelllebigen Zeit ratsam, Euch um einen seelischen Ausgleich zu kümmern. Fragen rund um Anmeldung, Details und vor allem Kursinhalte sind mir also stets willkommen. Gerne per Email oder Telefon, sprecht bitte auf, ich rufe so schnell als möglich zurück.
Mögen unsere Planungen, Ziele und Vorhaben von der Art der Kommunikation mit den Pflanzen inspiriert sein, wie der berühmte islamische Mystiker Rumi beschreibt:
"Herr, kommt dieser süße Duft von der Wiese der Seele, oder ist es eine Brise, die von jenseits der Welt herüber weht?“
Und wenn wir einen Blick hinein und hinaus wagen, ist es ein wenig so, wie in den Himmel hinein zu schauen, dabei festen Boden unter den Füssen zu spüren und sich selbst sehr nahe zu sein. So wie uns gerade im Pflanzenreich überraschend wirkungsvolle und wunderbare Lebensgemeinschaften Wachstum auf allen Ebenen einfach so vormachen, wünsche ich dir die HerzensFreude diese Art von Gemeinschaften zu finden, die HerzensWeite Wachstum zu erfahren und die HerzensGüte sie mit Leben zu erfüllen für das Neue Jahr von Herzen Freyja

Beltane - Walburgisnacht 2013

Frühling fängt im Herzen an
- so ist es - die Bereitschaft wirklich durchzubrechen,
das Zarte, Liebenswerte, Feine neu hervor zu holen, auszuprobieren, wirklich voran zu gehen, zu wachsen, Etwas Neues zu wagen auch Risiken einzugehen und der bewusste Wille, sich auf Wunder des Wachstum der besonderen Art ein zu lassen.
Frühling fängt im Herzen an
- da gehört er auch zuerst hin, von da aus geht er in die welt der Früh-ling .....
erst langsam streckte ich meine Federn im Ei, langsam wurde ich bereit den Frühling in mir zuzulassen und bereit auch ihn zu zeigen der Welt, hindurch zustossen, wie weiche Knsopen und Blütenblättchen im Wind und kalter Luft.
- bereit Neues zu wagen, zu zeigen zu wachsen und zu gehen, wieder, ich stelle mich dem Kreislauf, heute hatte ich das Verlangen im warmen Wasser eines Sees zu schwimmen und mich aus zu strecken, ich will barfuss laufen und Wasser auf meiner Haut als angenehm kühlend empfinden - ich mag es ohne Jacke und Schuhe raus zu gehen, ein Kleid, die Socken raus und die Füsse der Sonne entgegen strecken..
Frühling fängt im Herzen an
- so wichtig vielleicht heuer im kühlen, nassen Mondjahr, bestimmt gerade jetzt und hier
Frühling fängt im Herzen an
ich spürs


















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